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Per Hybridbus die Energiewende in der Region entdeckt

 

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Exkursion durch die Region macht die Energiewende anhand von Praxisbeispielen erfahrbar und zeigt, dass die Energiewende eigentlich aus drei Wenden besteht
 
 
Altenkirchen: Die Energiewende in ihrer ganzen Vielfalt erleben - darum ging es bei der Exkursion „Per Hybridbus durch die Energiewende“, die jetzt im Rahmen der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz – Ein Land voller Energie“ stattfand. Die Teilnehmer fuhren mit einem klimaschonenden Hybridbus zu vier Exkursionszielen in der Region, um mehr über die Stromwende, die Wärmewende und die Mobilitätswende zu erfahren. Veranstalter der Tour waren die Energieagentur Rheinland-Pfalz, die Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden sowie der BUND Rheinland-Pfalz.
 
Das ehemalige Wasserwerk auf der Rheininsel Niederwerth war erstes Ziel der Exkursion. Während auf der anderen Rheinseite der Rückbau des Atomkraftwerks Mülheim-Kärlich Schritt für Schritt voranschreitet, setzt die Bürgerenergiegenossenschaft  „Neue Energie Bendorf eG“ ein innovatives Vorhaben zur regenerativen Stromerzeugung um. Frank Simonis, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft, stellte das Wasserkraft-Projekt vor. Zehn schwimmende Mikro-Strömungsturbinen sollen, sobald die Baugenehmigung vorliegt, vor der Insel in den Rhein gelassen werden und jährlich rund 120.000 Kilowattstunden Strom erzeugen, ohne die Gewässerökologie wesentlich zu beeinflussen. „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wichtig bürgerschaftliches Engagement für die Energiewende ist“, sagte Dr. Dominik Böckling von der Energieagentur Rheinland-Pfalz.
 
Unterwegs zu den Zielen der Exkursion befassten sich die Teilnehmer mit dem Thema Mobilität. Der Hybridbus der Firma Zickenheiner erzeugt beim Bremsen Strom. Die so zurückgewonnene Energie wird von einem Elektromotor für den Antrieb genutzt. Das hat im Vergleich zu Bussen mit herkömmlicher Motorisierung Vorteile: Der Hybridbus spart fossilen Kraftstoff und stößt bis zu 39% weniger klimaschädliches CO2 aus. Er schont jedoch nicht nur das Klima, sondern verbessert durch weniger Abgas- und Geräuschemissionen auch die Lebensqualität in den Städten und Dörfern.
 
In Montabaur stand die „Roadshow E-Mobilität“ auf dem Programm. Die bot auf dem Konrad-Adenauer-Platz Gelegenheit, sich intensiv mit Elektrofahrzeugen und deren Nutzen auseinanderzusetzen. Sie erfuhren in Gesprächen mit Fachleuten vor Ort, wie der Stand der Technik ist und welchen Beitrag die Elektrofahrzeuge als Bestandteil nachhaltiger Mobilität zu Klimaschutz und Luftreinhaltung leisten können. Lokale Autohäuser ermöglichten Probefahrten.
 
Von Montabaur ging es zum Hartenfelser Kopf. Bei der Besichtigung der vor Ort befindlichen Windenergieanlagen verdeutlichten Marvin Schnell, BUND Kreisgruppe Westerwald, und Karl-Heinz Groß, Alternative Energie Kroppacher Schweiz, welch bedeutsame Rolle der Kraft des Windes für Energiewende und Klimaschutz zukommt. „Rund 110 Millionen Kilowattstunden schadstoffarmen Strom erzeugen 26 Windenergieanlagen hier im Windpark Hartenfelser Kopf jährlich. Diese Energiemenge reicht aus, um rund 30.000 Drei-Personen-Haushalte bilanziell mit Strom zu versorgen“, sagte Schnell.
 
Nachdem sich die Gruppe mit Beispielen der Strom- und der Mobilitätswende befasst hatte, folgte zum Abschluss die Wärmewende. Dirk Eiteneuer von der Kreisverwaltung Altenkirchen stellte den Nahwärmeverbund Glockenspitze vor, der 16 öffentliche Gebäude hauptsächlich mit Wärme aus Holzhackschnitzeln versorgt und so rund 750 Tonnen CO2 pro Jahr einspart. „Die Exkursion hat eindrucksvoll die thematische Bandbreite der Energiewende gezeigt. Für deren erfolgreiche Umsetzung benötigen wir noch viele weitere gute Projekte, wie sie heute vorgestellt wurden“, lautete das Fazit von Stefan Glässner, Klimaschutzmanager des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden.
 
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Bild 1: Frank Simonis präsentiert das Projekt Mikro-Strömungsturbinen
Bild 2: Besichtigung der Windenergieanlagen auf den Hartenfelser Kopf
Bild 3: Dirk Eiteneuer stellt den Nahwärmeverbund Glockenspitze vor
 
                                                                                                                                                                                   Sept 2017

Per Hybridbus durch die Energiewende!

 

 

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Altenkirchen: Wie ist eigentlich der aktuelle Stand der Energiewende? Und welche Projekte in der Region tragen zu ihrer Umsetzung bei? Diese und weitere Fragen werden während der Exkursion „Per Hybridbus durch die Energiewende“ beantwortet, die am Samstag, den 2. September stattfindet. Veranstalter sind  die Energieagentur Rheinland-Pfalz, die Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden sowie der BUND Rheinland-Pfalz.

 

Ein Hybridbus bringt die Teilnehmer zu den insgesamt vier Exkursionszielen. Es handelt sich dabei um einen Omnibus, der während der Bremsvorgänge Strom erzeugt. Der dadurch gewonnene Strom wird von einem Elektromotor als Antriebsenergie genutzt. Das spart Kraftstoff und führt zu weniger Ausstoß von klimaschädlichen Treibhausgasen. Zudem sind Hybridbusse beim Anfahren merklich leiser.

 

Eine zentrale Herausforderung in Sachen Klimaschutz besteht darin, Kraftfahrzeuge zukünftig anstelle von fossilen Kraftstoffen mit Strom aus Erneuerbaren Energien anzutreiben: Elektrofahrzeuge senken nicht nur die Treibhausgasemissionen, sondern tragen auch zur Lösung der Feinstaub- und Stickoxidproblematik bei. Die Exkursionsteilnehmer können sich während des Aufenthaltes in Montabaur bei der „Roadshow Elektromobilität“ mit einer Probefahrt selbst von der Alltagstauglichkeit von E-Autos überzeugen.

 

Am Beispiel des Windparks „Hartenfelser Kopf“ werden die Teilnehmer aus nächster Nähe ein bedeutendes Energiewende-Projekt in der Region erleben. Der Windpark zeigt, wie sich die Beteiligung der Bürger in Verbindung mit einer hohen regionalen Wertschöpfung positiv auf die Akzeptanz solcher Projekte auswirkt.

 

Energiegenossenschaften spielen bei der Gestaltung und Umsetzung der Energiewende eine wichtige Rolle. Denn sie bieten Bürgern die Möglichkeit, in lokale wie auch innovative Projekte zu investieren und damit selber einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dies wird der Besuch der Insel Niederwerth verdeutlichen: Während auf der einen Rheinseite das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich zurückgebaut wird, installiert die Energiegenossenschaft „Neue Energie Bendorf“ auf der anderen Seite zukünftig Mikro-Strömungsturbinen. Diese werden aus Wasserkraft klimafreundlichen Strom produzieren, ohne dabei die Gewässerökologie wesentlich zu beeinträchtigen.

 

Das letzte Ziel der Exkursion führt zum Nahwärmenetz Glockenspitze nach Altenkirchen. Das interkommunale Vorzeigeprojekt ist ein Beispiel für die Wärmewende im Landkreis Altenkirchen. Der vermehrte Einsatz von regionalen Holzhackschnitzeln zur Beheizung reduziert die Treibhausgasemissionen in den Kreisliegenschaften erheblich.

 

Startpunkte der Exkursion am 2. September sind um 9:30 Uhr die Kreisverwaltung Altenkirchen (Parkstraße 1, 57610 Altenkirchen) oder um 10:30 Uhr die Insel Niederwerth (ehemaliges Wasserwerk). Die kostenlose Exkursion wird rund fünfeinhalb Stunden dauern. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Anmeldung ist bis zum 30. August per Mail (rhein-mosel-eifel@energieagentur.rlp.de) oder per Telefon (0261 57941956) erforderlich.

 

Die Exkursion „Per Hybridbus durch die Energiewende“ findet im Rahmen der Aktionswoche 2017 „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ der Energieagentur Rheinland-Pfalz statt. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist im Internet unter www.energieagentur.rlp.de/aktionswoche abrufbar

 

Klimaschutz im Westerwald: Wir müssen nur wollen!

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Drittes Regionalforum „Energiewende & Klimaschutz im Westerwald“ diskutiert Folgen des Klimawandels und mögliche Handlungsoptionen für Kommunen in der Region.

 

Altenkirchen, 31.03.2017:  Mit 125 Gästen war der Tagungssaal des Hotels Glockenspitze voll besetzt. Das Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz hatte zum Regionalforum 2017 „Energiewende und Klimaschutz im Westerwald – Wir müssen nur wollen!“ eingeladen. Das Forum wurde in Kooperation mit der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder!“ der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und des Westerwaldkreises veranstaltet. Den Schwerpunkt des Abends bildete die Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels, insbesondere für eine Mittelgebirgsregion wie den Westerwald.

 

„Die Jahre 2016 und 2015 waren weltweit das wärmste bzw. zweitwärmste Jahr, seitdem die Temperatur global gemessen wird. Das zeigt: Der Klimawandel ist eine der größten globalen Herausforderungen unserer Zeit“, sagte Energiestaatssekretär Dr. Thomas Griese. Und der Klimawandel mache auch vor Rheinland-Pfalz keinen Halt: Das Auftreten neuer Schädlinge, wie etwa der Kirschessigfliege, oder der Starkregenereignisse im vergangenen Jahr seien nur einige Beispiele dafür, so Griese. Die Beiträge der Experten Dr. Gunther Tiersch, dem Chefmeteorologen des ZDF, und Dr. Ulrich Matthes, dem Leiter des Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen, veranschaulichten mögliche Szenarien für die Region Westerwald, wenn die Erderwärmung weiter voranschreitet. „Es bleibt kaum noch Zeit für Gegenmaßnahmen, wenn wir das 2-Grad-Ziel von Paris noch erreichen wollen, müssen wir jetzt konsequent handeln“, brachte es Gunther Tiersch auf den Punkt.

 

Mit welchen Maßnahmen und Initiativen Kommunen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, zeigten die Präsentationen verschiedener Praxisbeispiele und neuer Projekte im zweiten Teil des Forums. Kreisklimaschutzmanager Stefan Glässner stellte heraus, dass umgesetzte Projekte wie das neue Nahwärmenetz auf Basis regenerativer Energien an der Berufsbildenden Schule Betzdorf-Kirchen oder auch die kreisweite Heizungskesseltauschkampagne den Energiebedarf senken und somit den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlenstoffdioxid (CO2) reduzieren. Darüber hinaus seien es auch Investitionen in die regionale Wertschöpfung, die zusätzliche Einnahmen und somit Arbeitsplätze vor Ort bedeuten. Wie das kommunale Energiemanagement der Verbandsgemeinde Bad Ems es ermöglicht, die CO2- und Energieeinsparpotenziale bei den Liegenschaften der Kommune zu nutzen, erläuterte Nico Hickel. Auch der Bereich Mobilität birgt viele Chancen für den Klimaschutz. Dr. Viktor Klein, Klimaschutzmanager aus Birkenfeld, war nach Altenkirchen angereist, um das Elektro-Bürgerauto seiner Verbandsgemeinde vorzustellen. Der ehrenamtlich betriebene Fahrdienst mit einem Elektroauto existiert seit 2014. Für Viktor Klein ist das Elektro-Bürgerauto ein Erfolg. Die bisherige Bilanz spricht für sich: über 4.300 Fahrten und mehr als 75.000 gefahrene Kilometer und viele zufriedene Gesichter, versichert der Klimaschutzmanager.

 

Das Regionalbüro der Energieagentur Rheinland-Pfalz wird sich zukünftig verstärkt mit den Themen Elektromobilität und kommunales Energiemanagement beschäftigen. Das Projekt „Elektromobilität im ländlichen Raum“ soll die Kommunen, aber auch die Unternehmen und Bürger aus der Region, beim Thema Elektromobilität weiter unterstützen, informieren und vernetzen. Zudem wird das landesweite Projekt „100 Energieeffizienz-Effizienz-Kommunen“ auch einen Schwerpunkt in den drei Landkreisen des Westerwalds finden. Interessierte Kommunen haben die Möglichkeit sich bei der Einführung und Etablierung eines Energiecontrollings und -managements für ihre Liegenschaften unterstützen zu lassen.

 

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                                                                                                                                                     März 2017

Regionalforum 2017 Energiewende und Klimaschutz im Westerwald

 

Wir möchten Sie herzlich zum Regionalforum 2017 "Energiewende & Klimaschutz im Westerwald – Wir müssen nur wollen!" einladen. Das Forum, das wir nun zum dritten Mal zusammen mit der Gemeinschaftsinitiative "Wir Westerwälder!" der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis veranstalten, findet am Donnerstag, den 30. März 2017, um 16:30 Uhr, im Opens external link in new windowSport- und Seminarhotel Glockenspitze in Altenkirchen statt. Wir freuen uns, dass wir neben Fachleuten aus der kommunalen Praxis Opens external link in new windowDr. Gunther Tiersch, Chefmeteorologe des ZDF, und Opens external link in new windowDr. Ulrich Matthes, Leiter des Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrums für Klimawandelfolgen, für die Veranstaltung gewinnen konnten. Den detaillierten Veranstaltungablauf können Sie dem Opens external link in new windowProgramm entnehmen.

Im Rahmen des diesjährigen Regionalforums bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich einerseits über die Folgen des Klimawandels bei anerkannten Experten aus erster Hand zu informieren und andererseits innovative Praxisbeispiele kennenzulernen, wie kleine und große Gemeinden ihre eigene Energiewende Schritt für Schritt vorantreiben. Dabei geht es nicht um abstrakte Konzepte, sondern um konkrete Ziele und Maßnahmen, die vor Ort ganz pragmatisch umgesetzt werden, um so einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ziel der Veranstaltung ist es, zu zeigen, dass Energiewende und Klimaschutz und damit auch die Zukunftsfähigkeit unserer Städte und Gemeinden nicht vorbestimmt sind, sondern in den Händen von uns allen liegen und wir den Schlüssel zum Handeln bereits haben. Wir müssen nur wollen! Und zur Planung und Umsetzung eigener Projekte vor Ort liefert das Regionalforum praktische Anregungen und Ideen. Nutzen Sie die Möglichkeit zum Austausch mit den Fachleuten und lernen Sie von guten Beispielen, um die Zukunft Ihrer Kommune sinnvoll zu gestalten.

Bitte melden Sie sich bis spätestens 23. März 2017 verbindlich unter über das Opens external link in new windowAnmeldeformular bei uns an, damit wir die Veranstaltung optimal vorbereiten können. Gerne können Sie die Einladung auch an interessierte Personen aus Ihrem Umfeld weiterleiten.

Wir würden uns sehr freuen, Sie beim Regionalforum 2017 begrüßen zu dürfen.

                                                                                                                                                             Feb 2017

Stromdetektive

 
Grundschüler waren Stromfressern auf der Spur
 
Was ist eigentlich Energie? Und Strom kommt doch aus der Steckdose, oder? – Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler der Grundschule Flammersfeld kürzlich im Rahmen der Aktion "Stromdetektive" zwei Doppelstunden lang.
 
Dabei zeigten die engagierten Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule Flammersfeld, dass sie einiges an Vorwissen besitzen: Ihnen war bereits bewusst, dass von Atomkraftwerken Gefahren ausgehen können und man aus Sonne und Wind Strom produzieren kann. Wie dies in der Praxis funktioniert demonstrierte Stefan Glässner, Klimaschutzmanager des Landkreises Altenkirchen, der die Aktion gemeinsam mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz durchführte, anhand anschaulicher Modellversuche. Neu war für die Schülerinnen und Schüler der Umgang mit Strommessgeräten zur Ermittlung des Energieverbrauchs von Elektrogeräten. So fanden die Kinder heraus, welche elektrische Leistung beispielsweise ein Zweiplattenherd besitzt und dass ein Radio auch dann Strom verbraucht, wenn es keine Musik abspielt. Diese sogenannten Standby-Verluste lassen sich nur durch das Steckerziehen oder durch eine schaltbare Steckleiste verlässlich abschalten. Und um diese heimlichen „Stromfresser“ gemeinsam mit den Eltern zu identifizieren, durfte jeder angehende Stromdetektiv ein Messgerät für eine Woche mit nach Hause nehmen. In der zweiten Sitzung berichteten die Viertklässler von ihren zum Teil überraschenden Ergebnissen: Teilweise wurden, auf Basis der gemessenen Standby-Verluste, Einsparpotenziale von über 100 Euro Stromkosten pro Haushalt und Jahr errechnet.
 
Auch entwickelten die Schülerinnen und Schüler Ideen, wie sich Energie einsparen lässt. Dass zum Beispiel der Austausch von alten Glühlampen gegen effiziente LED-Lampen sehr sinnvoll ist, erarbeitete die Klasse bei der Demonstration verschiedener Leuchtmittel. Die Anschaffung von LED-Lampen kostet zwar etwas mehr, durch den sehr geringen Stromverbrauch und die lange Lebensdauer ist die Umrüstung aber bereits sehr schnell rentabel. Neben den geringeren Energiekosten geht es aber vor allem um die Senkung der Treibhausgasemissionen und damit um den Klimaschutz. Die Erzeugung von einer Kilowattstunde Strom verursacht rund 500 g Kohlenstoffdioxid, welches für die drastische Zunahme der Erderwärmung verantwortlich ist.
 
Verbandsgemeindebürgermeister Ottmar Fuchs begrüßte die Aktion: „Ich freue mich, dass sich bereits Grundschüler mit einem so wichtigen Thema wie dem Klimaschutz auseinandersetzen. Als Stromdetektive können sie nun auch den Erwachsen einfache Wege zum Energiesparen aufzeigen.“
 
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Bildunterschrift: Stolz präsentieren die Viertklässler zusammen mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Flammersfeld Ottmar Fuchs, der Schulleiterin und Klassenlehrerin Jutta Flammersfeld (hintere Reihe), sowie dem Klimaschutzmanager Stefan Glässner und Linda Lentzen von der Energieagentur (vordere Reihe) ihre Urkunden, die sie als Stromdetektive auszeichnen (Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz).
 
 
                                                                                                                                                   Dez 2016

Unternehmerfrühstück

Unternehmerfrühstück in Herdorf: Wie sich Unternehmen kostengünstig mit Energie selbst versorgen

Dr. Ralf Engelmann, Peter Müller (beide Energieagentur Rheinland-Pfalz), Rüdiger Elben (AKL-tec GmbH), Peter Bohl (Peter Bohl GmbH & Co. KG), Stefan Glässner (Klimaschutzmanager des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden), Konrad Schwan (1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Altenkirchen)

 

Energie – einkaufen oder selber machen? Diese Frage beschäftigte die über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Unternehmerfrühstücks. Unter dem Titel „Versorge sich wer kann! Auf dem Weg zum energieautarken Unternehmen“ hatten die Wirtschaftsförderung des Kreises Altenkirchen, die Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden und das Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz am Dienstag zur Firma Peter Bohl nach Herdorf eingeladen.

Die Eigenversorgung mit Strom und Wärme in Betrieben lohnt sich – so die zentrale Botschaft der Referenten. Verbesserungen im Bereich der Energieeffizienz können zudem die Produktionskosten nachhaltig senken und einen Wettbewerbsvorteil für die Unternehmen darstellen. Gleichzeitig werden Umwelt und Klima entlastet. Wie die Strom- und Wärmewende im eigenen Unternehmen aussehen kann, zeigt das Praxisbeispiel der Firma AKL-tec: Energieeffiziente Gebäude in Kombination mit regenerativen Energieerzeugungsanlagen, in diesem Fall einer Photovoltaikanlage und einer Wärmepumpe. „Wir würden es immer wieder machen, gar keine Frage“, so Geschäftsführer Rüdiger Elben. Neben energetischer und wirtschaftlicher Vorteile profitiert das Unternehmen auch von einem Imagegewinn, der aus den ergriffenen Maßnahmen resultiert. Die Kundennachfrage nach Umweltstandards sei hoch, Tendenz steigend. Das Unternehmen war bei der energetischen Modernisierung durch die Firma Peter Bohl begleitet worden. Bei einem Rundgang durch das Firmengebäude des Gastgebers bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit, selbst eine Reihe von Beispielen effizienter Technik zu besichtigen, von der Hackschnitzelheizung bis zum Solarcarport für den Firmenwagen. Die Anwesenden hatten auch die Möglichkeit ein Elektro-Auto zu testen.

Der Erste Kreisbeigeordnete Konrad Schwan stellte heraus, dass Energieautarkie nicht von heute auf morgen erreicht werden könne, Ziel sei es vielmehr, „den innerbetrieblichen Weg einzuschlagen oder zu beschleunigen“. Förderprogramme des Bundes und des Landes können bei der Umstellung helfen. Über aktuelle Fördermöglichkeiten in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien informierte Peter Müller von der Energieagentur in seinem Vortrag. Welche Potenziale sich für Unternehmen im Bereich der Photovoltaik heute bieten, verdeutlichte sein Kollege Dr. Ralf Engelmann: „Steigende Strombezugspreise und sinkende Anschaffungs- bzw. Betriebskosten für Photovoltaikanlagen haben den Solarstrom in den vergangenen Jahren finanziell attraktiv gemacht. Aufgrund der gefallenen Einspeisevergütung für Solarstrom rentiert sich eine Anlage heute insbesondere dann, wenn der Eigenverbrauch des selbstproduzierten Stroms relativ hoch ist.“

Stefan Glässner, Klimaschutzmanager des Kreises und Moderator des Unternehmerfrühstücks, war erfreut über das rege Interesse an der Veranstaltung. Sein Fazit: „Die gute Resonanz zeigt, es gibt viele Unternehmen, die sich mit der eigenen Strom- und Wärmewende beschäftigen und es werden immer mehr. Das senkt auf Dauer die Energiekosten der Betriebe und hilft dem Klimaschutz.“

Die Vorträge zum Download:

Initiates file downloadFörderprogramme von Bund und Land nutzen – Wie sich die Energiekosten in Unternehmen reduzieren lassen. Peter Müller, Energieagentur Rheinland-Pfalz

Initiates file downloadWarum es sich für Unternehmen lohnt, den Strom mithilfe von Photovoltaik selbst zu erzeugen. Dr. Ralf Enegelmann, Rheinland-Pfalz

Westerwald Energy Tour 2.0

 

Start der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ im Westerwald. E-Bike-Tour besichtigt Vorzeigeprojekte im Landkreis.

Im Rahmen der Aktionswoche der Energieagentur Rheinland-Pfalz hatten das Regionalbüro Westerwald, die Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und der Westerwald Touristik-Service am Samstag, den 17. September, zu einer Pedelec-Tour der besonderen Art eingeladen. In vier Etappen steuerte die Tour vorbildliche Projekte erneuerbarer Energien in der Region an. Die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über Windenergie, Photovoltaik, Solarthermie und Biomassenutzung zu informieren und erste Erfahrungen mit dem Pedelec zu sammeln. 

Trotz Tretunterstützung durch die Pedelecs kam der sportliche Aspekt bei der Tour  nicht zu kurz: Rund 50 km und 800 Höhenmeter hatte die über 20-köpfige Gruppe bewältigt, als sie am Nachmittag ihr letztes Etappenziel erreichte, den energieeffizienten Campingplatz „Im Eichwald“ in Mittelhof. Von dort war die Tour am Vormittag gestartet. Anlass des ersten Stopps war die Photovoltaik-Freiflächenanlage bei Kausen und eine Kleinwindkraftanlage in Elkenroth. Vor dem Hintergrund informierte Stefan Glässner, Klimaschutzmanager des Landkreises Altenkirchen, dass sich eine Photovoltaik-Dachanlage für private Haushalte trotz gesunkener Einspeisevergütung nach wie vor lohne – nämlich dann, wenn die Anlagengröße möglichst gut auf den eigenen Strombedarf abgestimmt ist. Er erwähnte in diesem Zusammenhang auch die bevorstehende Stromspeicherkampagne, die jetzt im Landkreis anläuft.

Das nächste Etappenziel und quasi Highlight der Tour war der Besuch bei der ältesten kommerziell betriebenen Windenergieanlage von Rheinland-Pfalz in Langenbach bei Kirburg. Auf dem Weg dorthin passierte der Tross zwischen Neunkhausen und Weitefeld den Standort, wo Anfang der 1980er Jahre der Bau eines Kohlekraftwerks geplant war. Die Umsetzung scheiterte damals weil die Versorgung des Kraftwerks mit Kühlwasser zu aufwändig gewesen wäre. Es sollte anders kommen auf dem Westerwälder Hochplateau: 1991 errichtete Markus Mann dort die erste Windenergieanlage in Rheinland-Pfalz – mit einer Leistung von 150 Kilowatt. Es habe viele Skeptiker gegeben, berichtete Mann, er sei damals aber mit dem Willen angetreten, das Gegenteil zu beweisen. Die Anlage läuft nun seit 25 Jahren einwandfrei. Markus Mann wird dem Oldtimer weiter eine Chance geben: „Das Windrad kann jetzt den Beweis antreten, wie lange es läuft.“ Im Gegenteil zu vier anderen Anlagen zwischen Weitefeld, Friedewald und Langenbach. Die in die Jahre gekommenen Anlagen werden bald zurückgebaut und durch eine neue Windenergieanlage der 2,4-Megawattklasse ersetzt, die den zehnfachen Stromertrag liefert. Das Projekt „Repowering Oberdreisbach“ der Bürgerenergiegenossenschaft Wäller Energie wird rund 9000 Menschen mit Strom versorgen.

Nach einem kleinen Mittagsimbiss setzten sich die Tourteilnehmerinnen und -teilnehmer wieder in Bewegung – bergab und gleichzeitig batterieschonend in Richtung Betzdorf, wo Dirk Eiteneuer vom Gebäudemanagement der Altenkirchener Kreisverwaltung ein innovatives Projekt an der berufsbildenden Schule vorstellte. An der BBS Betzdorf-Kirchen wird die Heizungsanlage derzeit auf regenerative Energien umgestellt. Ein neues Heizungssystem basierend auf Holzhackschnitzeln und Solarthermie ersetzt die alte Gasheizung. „Durch die Umstellung können jedes Jahr rund 300 Tonnen an CO2-Emissionen vermieden werden“, führte Klimaschutzmanager Stefan Glässner aus.

Danach kehrte die Tour zur Energiemesse „Westerwald-Power – Energie vor Ort“ auf den Campingplatz nach Mittelhof zurück. Bei einem kurzen Rundgang veranschaulichte Matthias Weber, der den klimafreundlichen Betrieb für die Hatzfeldt-Wildenburg‘sche Verwaltung betreut, den Gästen, was vor Ort bereits alles umgesetzt wurde. Der Campingplatz wird mit einer Heizungsanlage versorgt, die mit Holzhackschnitzeln betrieben wird; außerdem sind zwei Photovoltaikanlagen in Betrieb. Eine Anlage speist den Strom ins Netz ein, die andere ist für den Eigenverbrauch ausgelegt. „Wir würden gerne noch mehr Sonnenenergie nutzen, aber uns fehlen leider die Dächer!“, erklärte Matthias Weber. Zudem wurde die Außenbeleuchtung auf LED-Technik umgerüstet.

Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, lobte das Engagement der Projektbeteiligten und zeigte sich begeistert: „Die Projekte zeigen, dass sich Investitionen in erneuerbare Energien lohnen und die Technik funktioniert – und das stellenweise bereits seit einem Vierteljahrhundert“. (Quelle: Energieagentur RLP)

Hier finden Sie die Öffnet internen Link im aktuellen FensterFotogalerie zur Westerwald Energy Tour.

                                                                                                                                                     Sept 2016

 

Informationsveranstaltungen zur Stromspeicherkampagne am 20.09. und 22.09.

 

 

Dienstag, 20. September 2016
18:00 bis 20:00 Uhr
Kreisverwaltung Altenkirchen
Wilhelm-Boden-Saal
Parkstraße 1
57610 Altenkirchen
 
Donnerstag, 22. September 2016
18:00 bis 20:00 Uhr
Bürgerhaus Daaden
Im Schützenhof 10
57567 Daaden
 
 
Die Veranstaltungen sind kostenlos und bedürfen keiner Voranmeldung.
 

 

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                                                                                                                                                  Sept 2016
 
 
 
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Batteriespeicher für zu Hause erfreuen sich immer größerer Beliebtheit
Klimaschutzinitiative startet die Stromspeicherkampagne im Landkreis Altenkirchen mit Informationsveranstaltungen am 20.09. in Altnekirchen und 22.9. in Daaden.
 
 
Spätestens seit der im Mai 2015 erfolgten Ankündigung des kalifornischen Elektroauto-Pioniers Tesla, ins Geschäft mit stationären Batteriespeichern einzusteigen, herrscht auf dem Stromspeichermarkt große Euphorie. Immer mehr Anbieter steigen ins Geschäft mit den Heimspeichern ein, technologische Verbesserungen und deutlich gesunkenen Preisen kurbeln den Markt ebenso an wie die Speicherförderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die bis Ende 2018 verlängert wurde. Mittlerweile wird fast jede zweite neu installierte Photovoltaikanlage unter 10 kW Leistung mit einem entsprechenden Stromspeicher ausgestattet. Die gemeinsame Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden möchte die substantiellen Verbesserungen auf dem Batteriespeichermarkt nutzen und mit der „Stromspeicherkampagne“ für die vermehrte Kopplung von Photovoltaik und Stromspeicher in den eigenen vier Wänden werben. Im Rahmen der Kampagne können Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Altenkirchen neben der Bundesförderung einen kreiseigenen Stromspeicherbonus zwischen dem 15. September und dem 31. Dezember beantragen. Zusätzlich bietet der Maßnahmenpartner Innogy SE auf ihren Batteriespeicher „storage flex“ im Zuge der Kampagne einen 500 Euro Rabatt an.
 
Solarstromspeicher erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In deutschen Haushalten sind bereits über 35.000 PV-Batteriespeicher installiert. Bislang ist die größte Motivation für einen Speicherkauf noch der Wunsch, einen eigenen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten zu wollen. Doch die langfristige Absicherung gegenüber steigenden Strompreisen bekommt eine immer größere Bedeutung. Die eigene Photovoltaikanlage und der Heimspeicher sind ein starkes Tandem, um einen hohen Autarkiegrad bei der Stromversorgung zu erlangen. Diese Entwicklung wurde durch den drastischen Preisverfall der Photovoltaikmodule in den letzten Jahren erst ermöglicht. Seitdem die Solarstromförderung deutlich unter den Strombezugspreis gefallen ist, ist das primäre Ziel der Anlagenbetreiber nicht mehr, die maximale Menge an Solarstrom zu produzieren, sondern möglichst viel davon selber zu verbrauchen. „Grundsätzlich kann man sagen, je höher der Eigenverbrauch, desto besser die Rendite der Anlage“ so Stefan Glässner, Klimaschutzmanager des Kreises. Mit einer Photovoltaikanlage auf dem eigenen Dach lassen sich unter optimalen Voraussetzungen bis zu 30 Prozent Eigenstromversorgung realisieren. Denn nicht immer, wenn Strom benötigt wird, scheint auch die Sonne - und umgekehrt. Eine Lösung für dieses Dilemma bieten Stromspeicher, die eine spätere Eigennutzung ermöglichen. Die Eigenstromnutzung kann so bis auf 70 Prozent angehoben werden. Eine komplette Versorgung wäre bei ausreichender Dimensionierung von Photovoltaikanlage und Batteriespeicher theoretisch auch möglich, ist aber aus wirtschaftlicher Sicht nicht ratsam. Für einen optimalen Ertrag sollte die Speichergröße von einem Fachmann auf die PV-Leistung und auf den Strombedarf abgestimmt werden.
 
Die Kopplung von Photovoltaik und Stromspeicher in Privathäusern hat aber auch positive volkswirtschaftliche Effekte. Die Stromspitzen, die durch Photovoltaikanlagen in den Mittagsstunden abgegeben werden, werden durch den vermehrten Einsatz von Stromspeicher nachweislich geglättet. Das entlastet die Netze und erhöht das Photovoltaikausbaupotenzial. Außerdem können Stromspeicher Regelleistung anbieten und Schwankungen in den Stromnetzen ausgleichen.
Die Netzdienlichkeit von Batteriespeichern in Verbindung mit Photovoltaikanlagen gilt als unumstritten. Mit weiter steigendem Anteil an erneuerbaren Energien werden Solarstromspeicher daher zur unverzichtbaren Größe für den Erfolg der voranschreitenden Energiewende.
Aus diesem Grund hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im März dieses Jahres die seit 2013 bestehende Förderung von stationären Batteriespeichern bis Ende 2018 verlängert. Bürger, Unternehmen und gemeinnützige Einrichtungen können durch das KfW-Programm 275 Erneuerbare Energie „Speicher“ neben einem zinsgünstigen Kredit von einem Tilgungszuschuss in Höhe von zurzeit 22 Prozent profitieren. Der Tilgungszuschuss unterliegt einer halbjährigen Degression und wird zum 01.01.2017 auf 19 Prozent abgesenkt. Der Förderantrag ist über die Hausbank bei der KfW einzureichen.
 
Wir wissen, dass von der Energieautarkie im Eigenheim eine große Faszination ausgeht. Mit den positiven Effekten auf den weiteren Photovoltaikausbau und das regionale Stromnetz haben stationäre Stromspeicher zudem eine wichtige Bedeutung für eine klimafreundliche und sichere Energieversorgung. Unsere Stromspeicherkampagne möchte darauf verstärkt aufmerksam machen und mit unserem Stromspeicherbonus auf Kreisebene einen finanziellen Anreiz bieten“, so Landrat Michael Lieber. Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Altenkirchen können zwischen 15. September und 31. Dezember 2016 einen Antrag bei der Kreisverwaltung auf eine Stromspeicherförderung stellen. Der Bonus beträgt pro Kilowattstunde nutzbarer Speicherkapazität 100 Euro bis zu einer Maximalförderung von 500 Euro. Weiter Informationen zur Stromspeicherkampagne und zur gemeinsamen Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden finden Sie unter www.klimaschutz-ak.de.
 
Im Rahmen der Aktionswoche der Energieagentur Rheinland-Pfalz veranstaltet die gemeinsame Klimaschutzinitiative zwei Informationsveranstaltungen zur Stromspeicherthematik. Neben der Funktion und Bedeutung stationärer Stromspeicher, wird es eine Einführung in die Technik und Fördermöglichkeiten geben. Folgende Termine gibt es für das rund zweistündige Veranstaltungsformat:
 
Dienstag, 20. September 2016
18:00 bis 20:00 Uhr
Kreisverwaltung Altenkirchen
Wilhelm-Boden-Saal
Parkstraße 1
57610 Altenkirchen
 
Donnerstag, 22. September 2016
18:00 bis 20:00 Uhr
Bürgerhaus Daaden
Im Schützenhof 10
57567 Daaden
 
 
                                                                                                                                            September 2016
 

Ausgewählte Klimaschutzmaßnahme in der Presse

 

Rhein-Zeitung 09.09.2016

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Siegener Zeitung 25.08.2016

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Weiter zur ausgewählten Klimaschutzmaßnahme

                                                                                                                                                                    September 2016

Westerwald Energytour 2.0

 
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ERNEUERBARE ENERGIEN MIT DEM PEDELEC ENTDECKEN
 
Auftakt der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ im Westerwald. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz lädt mit ihren Partnern zur gemeinsamen E-Bike-Tour im Landkreis Altenkirchen ein.
 
MITTELHOF. Die diesjährige Westerwald Energy Tour findet am Samstag, den 17. September 2016 während der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ statt und ist eine Gemeinschaftsaktion des Regionalbüros Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz, des Westerwald Touristik-Services, der Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und weiteren Partnern.
 
Die begleitete und kostenfreie Pedelec-Tour führt zu vorbildlichen Klimaschutz-Projekten in der Region. Interessierte haben die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit einem Pedelec zu sammeln und sich über unterschiedliche Projekte aus dem Bereich der regenerativen Energien zu informieren.tl_files/content/Aktuelles/Energytour/Plakat.JPG Ein Pedelec ist eine Ausführung eines Elektrofahrrads, bei der der Fahrer von einem Elektroantrieb nur dann unterstützt wird, wenn er gleichzeitig auch selbst die Pedale tritt.
Der Tag startet mit einer kurzen Einweisung und der Übergabe der E-Bikes am Campingplatz in Mittelhof. Die Hatzfeldt Wildenburg‘sche Verwaltung bietet auf dem energieeffizienten Campingplatz an diesem Wochenende unter dem Namen „Westerwaldpower: Energie vor Ort“ in Kombination mit einem Kartoffelfest eine Infomesse an. Die Ausstellung informiert unter anderem zu den Themen Ökostrom, Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen, Photovoltaik und Eigenverbrauchsmanagement oder Pellet- und Hackschnitzelproduktion. Der Campingplatz ist der Start- und Zielpunkt der Pedelec-Tour.
Die Tour führt in ihrem ersten Teil bergauf bis zum Hochplateau zwischen Weitefeld, Langenbach b.K. und Friedewald. Dort befindet sich die erste kommerziell betriebene Windkraftanlage in Rheinland-Pfalz aus dem Jahr 1991. Die Energiegenossenschaft Wäller Energie eG wird vor Ort das anstehende Projekt „Repowering Oberdreisbach“ vorstellen. Vier der zehn älteren und kleineren Windräder werden durch eine neue Anlage ersetzt, die das Zehnfache an Stromertrag liefert.
Wer den Berg hochfährt, der fährt ihn auch wieder runter. Der zweite Teil der Pedelec-Tour hat die Besichtigung der zurzeit noch in Bau befindlichen Heizzentrale an der Berufsbildenden Schule Betzdorf-Kirchen zum Ziel. Nach der Umstellung auf Holzhackschnitzel und Solarthermie, werden durch diese ausgewählte Klimaschutzmaßnahme die Treibhausgasemissionen um 80 Prozent niedriger sein. Klimaschutzmanager Stefan Glässner und Projektleiter Dirk Eiteneuer informieren über die Details. Anschließend kehrt die Tour zum gemütlichen Ausklang nach Mittelhof zurück.
 
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Startpunkt der Rundtour ist der Parkplatz am Campingplatz im Eichenwald (57537 Mittelhof). Beginn der Tour ist um 09:30 Uhr, und sie endet gegen 16.00 Uhr. Es stehen insgesamt 25 Pedelecs zum Verleih zur Verfügung. Die Teilnahme mit einem eigenen Pedelec ist zudem möglich. Die Rundtour hat eine
 
Länge von knapp 50 km und verfügt durchaus über ein anspruchsvolles Streckenprofil. Sie ist geeignet für sichere Radfahrer mit einer gesunden Grundkondition. Geeignete Kleidung und das Tragen eines Helms wird empfohlen. Eine Anmeldung zu der kostenfreien Pedelec-Tour ist unter dem folgenden Link erforderlich: www.energieagentur.rlp.de/westerwald/
 
Partner der Aktion sind der Westerwald Touristik-Service, die Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden, die Wäller Energie eG und die Hatzfeldt Wildenburg’sche Verwaltung.
 
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            Rheinzeitung                                                          Siegener Zeitung
 
 
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                                                                                                                                                  August 2016
 

Energiekarawane Gebhardshain

 
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DIE ENERGIEKARAWANE KOMMT NACH GEBHARDSHAIN
Kostenfreie Energieberatung für Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde
 
 
GEBHARDSHAIN. Fast 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs wird in Deutschland in Gebäuden verursacht. Wer energieeffizient saniert, profitiert mehrfach: Er kann den Energiebedarf seines Hauses und damit seine Energiekosten enorm senken, steigert den Wohnkomfort wie auch den Wert seiner Immobilie und trägt aktiv zum Klimaschutz bei.
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Um Hausbesitzern aufzuzeigen, wo an ihrem Gebäude Energieeinsparpotenziale liegen und mit welchen Maßnahmen sie sie heben können, hat Bürgermeister Konrad Schwan in Kooperation mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz eine „Energiekarawane“ organisiert. „Klimaschutz ist uns wichtig“, sagt Schwan. „Wir möchten allen Hausbesitzern in der Verbandsgemeinde die Gelegenheit geben, sich über ihre konkreten Sanierungsmöglichkeiten beraten zu lassen und damit ihre private Energiewende voranzutreiben. Darüber hinaus erwarten wir uns von den durch die Energiekarawane angestoßenen Sanierungsmaßnahmen auch Impulse für unsere Handwerksbetriebe vor Ort.“
Die Energiekarawane zieht vom 28.09.2016 bis 30.11.2016 in der Verbandsgemeinde von Haus zu Haus. Die Energiekarawane zeigt den Besitzern selbstgenutzter Ein- und Zweifamilienhäuser in einer kostenlosen Erstberatung ganz individuell Schwachstellen an den Häusern auf und erarbeitet Sanierungsvorschläge.
 
Wie kommt die Energiekarawane zu Ihnen nach Hause?
Wer die kostenlose Erstberatung in Anspruch nehmen möchte, muss die vom Bürgermeister zugesandte Postkarte ausfüllen und bis zum 14.10.2016 an die Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH zurückschicken. Eine direkte Anmeldung über das Formular auf der Webseite www.energieagentur.rlp.de/veranstaltungen/ek-gebhardshain ist ebenso möglich. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz gibt die Kontaktdaten an ein Team von qualifizierten Energieberatern weiter, die sich direkt mit den Interessenten in Verbindung setzen, um einen Beratungstermin zu vereinbaren. Die fachlich fundierten Erstberatungen sind anbieter- und produktneutral. Die Gespräche finden im vertrauten Umfeld zu Hause statt. Ganz individuell können so energetische Schwachstellen vor Ort aufgedeckt und Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen werden.
 
Auftaktveranstaltung am 28. September 2016
Am 28.09.2016 findet im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung ab 18 Uhr die Auftaktveranstaltung zur Energiekarawane mit Bürgermeister Konrad Schwan statt. Dabei wird der Ablauf der Aktion vorgestellt und zum Thema Energieeffizienz und Fördermöglichkeiten informiert. Zudem wird das Energieberaterteam vorgestellt. Die Klimaschutzinitiative des Landkreises und seiner Verbandsgemeinden unterstützt die Energiekarawane in Gebhardshain. Klimaschutzmanager Stefan Glässner berichtet kurz zur Stromspeicherkampagne im Landkreis.
 
 
 
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Für Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalbüros der Energieagentur Rheinland-Pfalz in Altenkirchen zur Verfügung. Sie erreichen sie unter westerwald@energieagentur.rlp.de und telefonisch unter 02681/ 81 37 01.
 
 
                                                                                                                                                  August 2016
 

Regionaler Energiewende-Kompass

 
Ihre Meinung zur Energiewende zählt! Umfrage bis September 2016 verlängert!
Teilnehmen – Mitgestalten – Gewinnen
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Der Landkreis Altenkirchen und die gemeinsame Klimaschutzinitiative unterstützten den regionalen Energiewende-Kompass der evm, eine Untersuchung für mehr Klarheit zur Energiewende in Rheinland-Pfalz. Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit und sagen Sie uns, was Sie von der Energiewende halten und wie wir sie gemeinsam umsetzen sollten. Die Ergebnisse helfen uns allen. Ziel ist es, regionale Umfrageergebnisse auf Landkreis- und Verbandsgemeindeebene zu erhalten. Die Umfrage findet in dem Zeitraum 17. Mai bis 31. September statt.
 
Hier geht es zur Umfrage – es wartet außerdem ein attraktives Gewinnspiel. Danke für Ihre Unterstützung!
 
Natürlich können Sie auch mit Stift und Papier an der Umfrage teilnehmen. Gedruckte Fragebögen mit frankiertem Rückumschlag erhalten Sie auf Anfrage über das Bürgerumfrage-Telefon 0261-40271318 oder via E-Mail an energiewendekompass@evm.de.
 
Weitere Informationen zum Energiewende-Kompass finden Sie hier:
 
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                                                                                                                                                                               Mai 2016
 

LED-Straßenbeleuchtung

 

13.703 Straßenlaternen werden im Landkreis Altenkirchen auf LED umgestellt!

 

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Zeitungsartikel der Rheinzeitung als PDF-Datei

 

                                                                                                                                                      Juni 2016

Regionaler Energiewende-Kompass

 
Ihre Meinung zur Energiewende zählt!
Teilnehmen – Mitgestalten – Gewinnen
 tl_files/content/Aktuelles/EWK_Signet_450x275.png
Der Landkreis Altenkirchen und die gemeinsame Klimaschutzinitiative unterstützten den regionalen Energiewende-Kompass der evm, eine Untersuchung für mehr Klarheit zur Energiewende in Rheinland-Pfalz. Nehmen Sie sich 15 Minuten Zeit und sagen Sie uns, was Sie von der Energiewende halten und wie wir sie gemeinsam umsetzen sollten. Die Ergebnisse helfen uns allen. Ziel ist es, regionale Umfrageergebnisse auf Landkreis- und Verbandsgemeindeebene zu erhalten. Die Umfrage findet in dem Zeitraum 17. Mai bis 31. Juli statt.
 
Hier geht es zur Umfrage – es wartet außerdem ein attraktives Gewinnspiel. Danke für Ihre Unterstützung!
 
Natürlich können Sie auch mit Stift und Papier an der Umfrage teilnehmen. Gedruckte Fragebögen mit frankiertem Rückumschlag erhalten Sie auf Anfrage über das Bürgerumfrage-Telefon 0261-40271318 oder via E-Mail an energiewendekompass@evm.de.
 
Weitere Informationen zum Energiewende-Kompass finden Sie hier:
 
tl_files/content/Aktuelles/Bild Broschuere Energiewendekompass.JPG
 
 
                                                                                                                                                                               Mai 2016
 

Power to Change - Die EnergieRebellion

 
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Die Energiewende als Friedensstifter
Die Westerwald-Premiere des Dokumentarfilms „Power to Change – Die EnergieRebellion“ sorgte für großes Interesse
 
Als am Mittwochabend das Publikum in der sehr gut besuchten Wied-Scala in Neitersen applaudierte, war dies nicht dem Anpfiff des Champions-League-Spiels in Lissabon geschuldet, sondern der Filmpremiere des Dokumentarfilms „Power to Change – Die EnergieRebellion“ und dem Besuch des Regisseurs Carl-A. Fechner, der Punkt 20:45 Uhr die Bühne betrat. In der anschließenden Gesprächsrunde mit dem Regisseur und regionalen Klimaschutzakteuren entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über den Film und die Energiewende.
 
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Möglich wurde die Veranstaltung durch eine Kooperation der gemeinsamen Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden, dem Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz, der Energie-Genossenschaft Maxwäll sowie dem Programmkino Wied-Scala in Neitersen, welches das passende Ambiente bot.
 
In seinem 90-minütigen Dokumentarfilm präsentierte Carl-A. Fechner über verschiedene Handlungsstränge die Energiewende in seinem ganzen Facettenreichtum und zeigte auf, dass eine dezentrale und regionale Energieversorgung basierend auf 100 Prozent erneuerbaren Energien möglich ist. „Es bedarf einer Vielzahl an Energierebellen, die mit Begeisterung, Überzeugung und Beharrlichkeit, Projekte voranbringen. Viele kleine Projekte, die alleine betrachtet unbedeutend sind, führen in der Masse zum Erfolg“, unterstrich Fechner in der Diskussion die Kernbotschaft seines Films.
 
Ein Handlungsstrang des Films führt den Zuschauer in den Osten der Ukraine, wo seit 2014 Krieg um geo- und energiepolitische Interessen herrscht. Friedrich Hagemann, Aufsichtsratsvorsitzender der Maxwäll Energie-Genossenschaft verwies in dem Zusammenhang auf die Golfkriege, die auch dem Kampf um Erdöl geschuldet waren. Hans-Josef Fell, Mitbegründer des Erneuerbaren-Energien-Gesetz und Protagonist des Films, stellte die einfache Rechnung auf, dass durch eine dezentrale Energieversorgung auf Basis von erneuerbaren Energien, Konflikte um fossile Energieressourcen wie Öl und Gas in Zukunft überflüssig werden.
 
Somit bedeutet der Aufbruch in eine Zukunft, ohne fossile und atomare Energieträger, nicht nur den richtigen Weg in Sachen Klimaschutz, sondern auch einen Beitrag zum Frieden in der Welt.
Peter Müller, vom Regionalbüro der Energieagentur, der die Veranstaltung moderierte, warb mit dem Filmzitat „Wir haben nicht nur die Verantwortung für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir unterlassen“, dafür, dass jeder seine eigene Energiewende mit den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten vorantreibt.
tl_files/content/Aktuelles/Power to Change/Bilder Power to Change/Pflaum.jpgKlimaschutzmanager Stefan Glässner war sich angesichts des vollen Kinos und vieler positiver Rückmeldungen sicher, dass der Dokumentarfilm „Power to Change“ das Bewusstsein und die Akzeptanz für die Notwendigkeit der Energiewende weiter stärken wird. Seiner Empfehlung, sich den Film unbedingt anzusehen, können Interessierte am Samstag, den 16. April um 17:30 Uhr in der Wied-Scala in Neitersen nachkommen. Ticketbuchungen sind unter reservierung@wied-scala.de oder Telefon: 02662-945015 möglich.
 
Außerdem hält Glässner eine Integration des Dokumentarfilms in den Schulunterricht für eine spannende Möglichkeit, die Energiewende zu thematisieren. Insbesondere, weil für den Dokumentarfilm umfangreiches didaktisches Material zur Verfügung steht. Sondervorstellungen für Schulen, Unternehmen und Verein sind in der Wied-Scala möglich. Unterstützung und weitere Informationen erhalten Sie unter: 02681-813801 oder stefan.glaessner@kreis-ak.de.
 
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Weitere Impressionen von der Veranstaltung:
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                                                                                                                                                    April 2016

Filmpremiere POWER TO CHANGE - Die EnergieRebellion am 13. April

 

 

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Die Energiewende im Kino erleben    
Der Regisseur des Dokumentarfilms „Power to Change – Die EnergieRebellion“ kommt zur Premiere nach Neitersen
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ALTENKIRCHEN. Erst kürzlich jährte sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima, die letzten Endes zum Ausstieg Deutschlands aus der Kernenergie führte, zum fünften Mal. Der Dokumentarfilm „Power to Change – Die EnergieRebellion“, der seit kurzem in den deutschen Kinos läuft, zeigt den Aufbruch in eine Zukunft, die ohne fossile und atomare Energieträger auskommt. Nun kommt der Film in den Kreis Altenkirchen. Die gemeinsame Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden, das Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz und die Energiegenossenschaft Maxwäll veranstalten dazu am Mittwoch, den 13. April eine Premierenveranstaltung in der Wied-Scala Neitersen, zu welcher der Regisseur Carl-A. Fechner persönlich erscheinen wird.
 
 
In dem Vorgängerfilm „Die 4. Revolution“ (2009) hat Carl-A. Fechner Politiker, Nobelpreisträger und Wirtschaftsführer zur Energiewende befragt, in „Power to Change“ sind es nun auch „Menschen wie du und ich“, erklärt der Dokumentarfilmer. Er greift die persönlichen Geschichten von Menschen auf, die die Erhaltung unserer natürlichen Lebensgrundlagen selbst in die Hand nehmen und verwebt dabei Personen und Schauplätze zu einem authentischen Zeitdokument. Ein Film, der ohne moralischen Zeigefinger einen Punkt hinter die Weltuntergangsszenarien und abgehobenen Diskussionen um die Machbarkeit der Energiewende setzt. Fechners Botschaft: Die Zukunft der Energieversorgung der Welt ist dezentral, sauber und zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Und jeder Einzelne von uns kann etwas dafür tun.
 
 
Die Filmpremiere in der Wied-Scala am Mittwoch, den 13. April beginnt um 19 Uhr (Einlass 18:30). Im Anschluss an die Filmvorstellung gibt es eine Gesprächsrunde mit dem Regisseur des Films, Carl-A. Fechner und regionalen Akteuren der Energiewende. Besucher haben die Möglichkeit, sich mit Fragen in die moderierte Diskussion einzubringen. Die Veranstaltung für jedermann kostet 7 Euro. Eine Ticketreservierung wird unbedingt empfohlen.

 

 

Weitere Vorstellungen:
Do. 14. April um 19.00 Uhr mit anschließender Diskussion 
Sa. 16. April um 17.30 Uhr

Kartenvorbestellung unter:
reservierung@wied-scala.de
Telefon: 02662 - 945015
 
Schulvorstellungen in der KW 16 möglich
Ansprechpartner: Stefan Glässner
Tel.:0268181-3801
stefan.glaessner@kreis-ak.de
 
Sondervorstellung für Firmen und Verein möglich:
Weitere Informationen: Hier
 
 

                                                                                                                                                   März 2016

 

 

Regionalforum 2016

 
Klimaschutzanstrengungen müssen intensiviert werden
Regionalforum diskutiert Folgen des Klimawandels für den Westerwald und informiert über kommunale Praxisbeispiele
 
tl_files/content/Aktuelles/Regionalforum 2016/Gruppenfoto_Regionalforum.jpgALTENKIRCHEN, NEUWIED, MONTABAUER.
Rund 100 Gäste waren der Einladung zum Regionalforum 2016 „Energiewende und Klimaschutz im Westerwald – Kommunale Zukunft gestalten!“ ins Kultur- und Jugendzentrum nach Oberhonnefeld-Gierend gefolgt. Das Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz veranstaltete das Forum, erneut in Kooperation mit der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder!“ der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und des Westerwaldkreises. Ziel des Regionalforums war, über Herausforderungen und Chancen der Energiewende und des Klimawandels zu informieren, aber vor allem auch Potenziale und Handlungsoptionen in den Kommunen der Region gemeinsam aufzuspüren.  
 
Anstrengungen müssen intensiviert werden
 
Achim Hallerbach, 1. Kreisbeigeordneter des Landkreises Neuwied, begrüßte das Regionalforum als gute Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch: „Das Forum bietet uns eine schöne Plattform. Wir benötigen solche Netzwerktreffen, um Erfahrungen auszutauschen und von guten Beispielen zu lernen.“ Mit großem Interesse wurde der wissenschaftliche Impuls von Professor Dr. Manfred Stock vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erwartet, der die Auswirkungen des globalen Klimawandels auf eine Mittelgebirgsregion wie den Westerwald herunterbrach. Der Anteil von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre bestimme die Zukunft unseres Klimas. In den vergangenen Jahren sei in Deutschland eine Stagnation bei den CO2-Einsparungen zu verzeichnen. „Globale und regionale Anstrengungen müssen jedoch weiter intensiviert werden, um die Klimaziele zu erreichen“, so Stock. Klimatische Veränderungen sind bereits in der Bundesrepublik und somit auch im Westerwald zu beobachten; Extremwetterereignisse wie z.B. Starkregen nehmen zu. Andere Regionen auf der Erde werden jedoch noch viel stärker von extremer Trockenheit oder der starken Zunahme von Niederschlägen betroffen sein, was sich wiederum auf den Rohstoffhandel und den Warenexport Deutschlands auswirkt. Ein wichtiges Thema seien auch die zu erwartenden „Klimaflüchtlinge“ aus stark betroffenen Regionen der Erde.
 
Praxisbeispiele zeigen was möglich ist
 
Das Regionalforum gab auch Gelegenheit, pragmatische Herangehensweisen sowie konkrete Maßnahmen von Verbands- und Ortsgemeinden kennenzulernen, welche die Energiewende erfolgreich angehen und bereits von umgesetzten Maßnahmen profitieren. Gabriele Greis stellte die Meilensteine der letzten Jahre auf dem Weg der Verbandsgemeinde Hachenburg zu mehr Klimaschutz vor. Viele Erfolge wurden erzielt. „Ich möchte jede Kommune dazu ermuntern, sich auf den Weg zu begeben!“, motivierte die 1. Beigeordnete. Sie verheimlichte jedoch nicht, dass es auch Rückschläge gegeben hat. Aus denen die Verbandsgemeinde aber häufig lernen konnte. Zu Gast auf dem Westerwälder Regionalforum waren auch die Kommunen mit ihren Praxisbeispielen aus Weilerbach in der Westpfalz und die Ortsgemeinden Külz und Neuerkirch aus dem Hunsrück. Teresa Karayel, Energiewendemanagerin in Weilerbach, ist inzwischen mit ihrer Verbandsgemeinde Null-Emissions-Kommune. Aloys Schneider und Volker Wichter präsentierten, dass auch kleine Ortsgemeinden viel erreichen können, wenn es darum geht, einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und auch Attraktivität und Zukunftsfähigkeit ihrer Kommunen zu steigern.
 
„Feuer und Flamme“ in der fish bowl
 
Den zweiten Teil des Abends bildete die Diskussion, die in einer abgewandelten Form der fish-bowl-Methode stattfand. Das Plenum nutzte die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit den Referentinnen und Referenten. Es herrschte Konsens über die existentielle Bedeutung des Klimaschutzes. Der Tenor des Abends war einhellig: „Wir brauchen die Menschen, die für das Thema Feuer und Flamme sind“, merkte Teresa Karayel an. Auch Achim Hallerbach betonte, die „Zugpferde“ vor Ort seien wichtig, damit Klimaschutz und Energiewende gelingen können. Präsentationen der Referenten und weitere Informationen unter: www.energieagentur.rlp.de/westerwald.
 
 

Der Klimawandel und seine Auswirkungen auf den Westerwald (Prof. Dr. Manfred Stock, PIK)

  • Klimaprojektionen zeigen eine Tendenz zuNiederschläge werden in der Vegetationszeit um durchschnittlich 15 bis 20% zurückgehen.
    • steigenden Winterniederschlägen,
    • im Sommer häufigeren und längeren Trockenperioden,
    • Niederschlagsereignissen in Form von Starkregen.
  • Zahl der Hitzeperioden mit Temperaturen über 30 °C und einer Mindestdauer von zwei bis fünf Tagen wird gegen Ende des 21. Jahrhunderts 2-3-mal so häufig sein.
  • Es ist flächenhaft im Sommer eine geringere Wasserführung bei Fließgewässern zu erwarten
  • Deutliche Zunahme von Perioden mit geringem Wasservorrat im Boden während der Vegetationsperiode zu erwarten.
  • Trockenheit schadet dem Wald, vor allem den Fichten.

 

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Teilnehmer und Referenten diskutieren auf dem Regionalforum „Energiewende und Klimaschutz im Westerwald“

(Quelle: Energieagentur Rheinland-Pfalz)

 
                                                                                                                                                   April 2016
 

7. April: Regionalforum Energiewende und Klimaschutz im Westerwald

 

Programm des Reginalforums

 

                                                                                                                     März 2016

 

Ausgewählte Klimaschutzmaßnahme im Behörden Spiegel

 

Über das Projekt ausgewählte Klimaschutzmaßnahme, welches zurzeit in der baulichen Umsetzung ist, berichtet der Behörden Spiegel in seiner aktuellen Märzausgabe.

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Weiter zur ausgewählten Klimaschutzmaßnahme

                                                                                                                                                     März 2016

 

Kesseltauschkampagne

Endspurt bei der Heizungskesseltauschkampagne „Der Alte muss raus!“ im Landkreis Altenkirchen
 
  • Bereits mehr als 160 Heizungskessel gefördert
  • Bundesförderung wurde Anfang des Jahres nochmals verbtl_files/content/Kesseltausch/Plakat Banken.JPGessert
 
ALTENKIRCHEN. Die gemeinsame Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden zieht gemeinsam mit der Sanitär-Heizung-Klimatechnik-Innung Rhein-Westerwald ein positives Zwischenfazit zur Kesseltauschkampagne „Der Alte muss raus!“. Seit August letzten Jahres wurden im Rahmen der Kampagne im Landkreis Altenkirchen bereits mehr als 160 ineffiziente Heizungskessel, die 20 Jahre und älter sind, durch moderne, effiziente Wärmeerzeuger ausgetauscht. Bürgerinnen und Bürger können noch bis Ende Mai von attraktiven Zuschüssen „Made in AK“ profitieren.
 
Der Kesselbestand des Landkreises Altenkirchen ist alt, ineffizient und durch einen hohen Heizölanteil geprägt. Deshalb sind Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen im Bereich der Wärmeerzeugung überdurchschnittlich hoch. Dies ist ein Ergebnis des Klimaschutzkonzeptes und gleichzeitig die Motivation für die gemeinsame Klimaschutzinitiative und über 50 Kampagnenpartner, Bürgerinnen und Bürger durch attraktive Zuschüsse und Anreize jetzt zu einem Kesseltausch zu animieren. Aber auch aus wirtschaftlichen Aspekten lohnt es sich, bei entsprechendem Kesselalter, über eine Heizungsmodernisierung nachzudenken. „Denn moderne Heizungskessel, unabhängig vom Brennstoff, sind oft bis zu 30 Prozent effizienter als Heizkessel, die vor über 20 Jahre eingebaut wurden“, weiß Innungsobermeister Dirk Lichtenthäler das große Energieeinsparpotenzial zu verdeutlichen.
 
Infolge der 160 im Rahmen der Kesseltauschkampagne modernisierten Heizungssysteme ist eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen im beträchtlichen Umfang zu erwarten. „Wenn man eine 30 prozentige Energieeinsparung durch die verbesserte Effizienz der modernen Heizungssysteme annimmt, spart die Maßnahme rund 360 t Kohlenstoffdioxid pro Jahr ein. Dabei sind in dieser Kalkulation Verbesserungen des Emissionsfaktors durch den Umstieg auf klimafreundlichere Energieträger noch gar nicht eingerechnet“ so Klimaschutzmanager des Landkreises, Stefan Glässner.
 
Dagegen wurde der „Solarthermiebonus“ der Kesseltauschkampagne in den zurückliegenden Monaten erst zweimal beantragt. „Diese in dem Fall enttäuschende Zahl sei dadurch zu erklären, dass das wirtschaftliche Potential der ökologisch sinnvollsten Form der Wärmeerzeugung häufig unterschätzt werde. Auch sei der niedrige Ölpreis zurzeit ein Hemmnis für Investition in die Solarthermie“, so Klimaschutzmanager Stefan Glässner weiter.
 
Dabei sind die Fördermittel des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für Solarthermie und andere erneuerbare Energie so hoch wie nie. Seit Jahresbeginn ist die Förderkulisse durch das neue Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) zudem nochmalig attraktiver geworden. Beim Umstieg von alten, ineffizienten Heizungskessel auf moderne Gas- oder Öl-Brennwert-Technik in Verbindung mit einer optimierten Einstellung kann ein Förderzuschuss bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau beantragt werden. Die Fördersätze des KfW-Programms 430 sind auch hier von 10 auf 15 Prozent der förderfähigen Investitionskosten deutlich angehoben und damit noch interessanter geworden.
 
Klimaschutzmanager Stefan Glässner rät deshalb, trotz derzeit niedriger Energiepreise, jetzt in Energieeffizienz und regenerative Energien im eigenen Heizungskeller zu investieren. Denn wenn die Energiepreise wieder anziehen, womit die Internationale Energieagentur IEA in ihrem jüngsten Bericht ab 2017 wieder rechnet, ist es fraglich, ob die Förderkulisse des Bundes auf dem aktuellen Niveau gehalten wird. „Außerdem bestehen die einzigartigen Zuschüsse der Kesseltauschkampagne, die über die Kreisgrenzen hinaus für Aufsehen sorgt, nur noch bis Ende Mai diesen Jahres“, so Landrat Michael Lieber.
 
 

 

                                                                                                                                                       Feb 2016

„Smart Villages“

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Landkreis Altenkirchen beteiligt sich an der Initiative „Smart Villages“ – Workshop am 17. März

Auftaktveranstaltung stößt auf breites Interesse. Ortsgemeinden sollen Modellorte für den Klimaschutz werden.

 

Letzte Woche fand in der Kreisverwaltung Altenkirchen die Auftaktveranstaltung zur rheinland-pfälzischen Initiative „Smart Villages“ statt. Rund 40 Bürgermeister der Orts- und Verbandgemeinden sowie Kommunalvertreter folgten der Einladung zur zweistündigen Veranstaltung, bei der Dr. Alexander Reis vom Institut für angewandtes Stoffstrommanagement am Umweltcampus Birkenfeld das Konzept ausführlich vorstellte. Mit der Initiative „Smart Villages“, die durch das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz gefördert wird, sollen ländliche Gemeinden als Modellorte für den Klimaschutz gewonnen werden. Der Landkreis Altenkirchen beteiligt sich an der Initiative im Rahmen der gemeinsamen Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden. Interessierte Gemeinden werden am 17. März in einem Workshop weitergehend beraten.

Das Gesamtkonzept basiert darauf, dass sogenannte „Smart Villages“ Investitionen in effiziente und regenerative Energieversorgung tätigen. Neben einem Imagegewinn führt dies zu einer Verbesserung der dörflichen Infrastruktur und der Versorgungssicherheit. Denn die Energiepreise bleiben auf lange Zeit stabil und erhöhen die Unabhängigkeit gegenüber den preispolitischen Turbulenzen am Rohstoffmarkt. Weiterhin fließen die Finanzströme zur Finanzierung fossiler Rohstoffe nicht aus der Region, sondern verbleiben dort und sind für weitere Investitionen nutzbar. Die Entwicklung zu einem Energiedorf kann somit einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsfähige Gemeindeentwicklung leisten, der sich auf viele Bereiche des Lebens im Dorf positiv auswirken kann.

Die positiven Auswirkung eines „Smart Villages“ stellte Dr. Alexander Reis während der Auftaktveranstaltung anhand vieler Praxisbeispiele eindrucksvoll dar. Zum Beispiel stellte er „das Dorf der Partykeller“ vor. Die Einwohner des Energiedorfs Büsingen aus Baden-Württemberg profitieren Dank eines gemeinschaftlichen Heizsystems mit Nahwärmenetz nicht nur von kostengünstiger Wärme, sondern können zudem ihre nicht mehr benötigten Heizungskeller anderweitig nutzen.

Doch auch im Landkreis Altenkirchen findet man bereits Klimaschutzprojekte mit Nachahmungscharakter. Landrat Michael Lieber verwies mit Hinblick auf die behagliche Wärme im Kreishaus, dass diese zu 80 % aus Holz gewonnen wird und dass das Kreishaus zusammen mit 15 weiteren kommunalen Liegenschaften, Teil des Nahwärmenetzes Glockenspitze sei. „Rückblickend betrachtet ist das interkommunale Energieprojekt von der Verbandsgemeinde Altenkirchen und der Kreisverwaltung Altenkirchen aus ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten der richtige Weg gewesen“, so Landrat Michael Lieber.

Von den anfänglichen Investitionen/Kosten sollte man sich nicht abschrecken lassen, diese sind oft nach kurzer Zeit wieder ausgeglichen, sofern nachhaltige Lösungen umgesetzt werden. Dr. Alexander Reis stellte unter anderem das KfW-Programm 432 „Energetische Stadtsanierung“ vor, mit dem es zurzeit für die Erstellung von Konzepten 65 Prozent Förderung gibt.

In dem Workshop, der am 17. März (18:00-20:00 Uhr) in der Kreisverwaltung Altenkirchen stattfindet, werden weitere Förderinstrumente und Strategien zur Zielerreichung vorgestellt. Außerdem werden die spezifischen Voraussetzung und Entwicklungswünsche interessierter Gemeinden konkret thematisiert. Am Ende sollen den Gemeinden dann mögliche Maßnahmen und die geeigneten Fördermöglichkeiten an die Hand gegeben werden, mit denen sie abschließend aktiv werden können.

Bei Fragen und Interesse zum Workshop „Smart Villages“, wenden Sie sich bitte an den Klimaschutzmanager, Stefan Glässner (02681-813801, stefan.glaessner@kreis-ak.de).  

 

Präsentation von Herrn Dr. Reis (IfaS): Hier klicken

Zeitungsartikel:

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                                                                                                                                                      Feb 2016

Westerwälder Energiehaus

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Wegweiser „Westerwälder Energiehaus“ informiert über energieeffizientes Bauen und Sanieren
 
ALTENKIRCHEN. Die energetische Gebäudesanierung ist für den Klimaschutz und die Energiewende ein Schlüsselthema, denn sie bietet ein enormes Einsparpotential. Dies hat die Kreisverwaltung Altenkirchen zum Anlass genommen, nun im Rahmen des „BioEnergieDialogs Oberberg – Rhein/Erft – Westerwald/Sieg“ und der gemeinsamen Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden einen regionalen Sanierungsratgeber für energieeffizientes Bauen und Sanieren zu veröffentlichen. Der kostenlose Ratgeber „Westerwälder Energiehaus“ kann ab sofort bei der Kreisverwaltung Altenkirchen kostenlos bestellt werden.
 
Laut Klimaschutzkonzept wurde rund die Hälfte des Gebäudebestands im Landkreis Altenkirchen vor 1968 erbaut. Diese Gebäude entsprechen schon länger nicht mehr dem energetischen Stand der Technik. Selbst Gebäude jüngeren Baujahrs weisen oft energetische Defizite auf. Die Besitzer klagen nicht nur über hohe Energiekosten, sondern auch teilweise über unbehagliche Wohnsituationen, die im Winter durch Kälte und Zugluft verursacht werden. Eine fachmännische Sanierung kann hier Abhilfe schaffen und darüber hinaus die Attraktivität und den Verkehrswert einer Immobilie deutlich steigern.
 
Doch hohe Investitionssummen, fehlendes Problembewusstsein oder kolportierte Sanierungsirrtümer wie „Dämmen rentiert sich nicht!“ führen dazu, dass viele Immobilienbesitzer zögern. „Hier setzen wir mit unserem Sanierungsratgeber an“, betont Landrat Michael Lieber. Die 64-seitige Broschüre gibt mit einer Reihe von informativen Artikeln einen Überblick über die gesamte Thematik und stellt sinnvolle Sanierungsmaßnahmen und aktuelle Förderprogramme vor. Darüber hinaus erleichtert eine Akteursliste den Kontakt zu regionalen Unternehmen und Institutionen aus der Sanierungsbranche. Regionale Beispiele runden das Informationsangebot ab und veranschaulichen, was im Bereich der energetischen Sanierung alles möglich ist!
 
„Dabei muss es nicht immer die Komplettsanierung des Gebäudes sein. Oft können schon Einzelmaßnahmen den Energieverbrauch deutlich senken. Eine solche Einzelmaßnahme kann zum Beispiel die Heizungsmodernisierung sein, die durch die Kesseltauschkampagne „Der Alte muss raus!“ von der Klimaschaschutzinitiative aktiv unterstützt wird“, so Klimaschutzmanager Stefan Glässner.
 
Der Sanierungsratgeber kann beim Klimaschutzmanager, Stefan Glässner (E-mail: stefan.glaessner@kreis-ak.de unter Angabe der Lieferadresse bestellt oder direkt als Download bezogen werden.
 
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                                                                                                                                              November 2015
 

LED-Straßenbeleuchtung

 

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Rund 50 kommunale Vertreterinnen und Vertreter inforimierten sich über energieeffiziente LED-Straßenbeleuchtung im Kulturwerk Wissen.
 
Ein Weg, der sich lohnt: Kommunen sparen durch LED-Straßenbeleuchtung Geld und CO2

WISSEN. Beispiele im Land zeigen: Die Umstellung auf LED-Straßenbeleuchtung lohnt sich. Dennoch zögern manche Kommunen noch, veraltete, ineffiziente Straßenbeleuchtungsanlagen zu modernisieren. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz und die Klimaschutzinitiative des Landkreises Alten-kirchen und seiner Verbandsgemeinden luden daher Gemeinden und Städte am vergangenen Donners-tagabend ins kulturWerk Wissen zur Veranstaltung „Energieeffiziente LED-Straßenbeleuchtung“ ein. Über 50 kommunale Akteure aus der Region nutzten die Chance, Fachwissen und Erfahrungen auszu-tauschen und konkrete Fragen zu diskutieren.

Warum es sinnvoll ist, sich mit der Umrüstung der Straßenbeleuchtung vor Ort zu beschäftigen, verdeut-lichte Stefan Glässner, der Klimaschutzmanager des Landkreises Altenkirchen. In vielen Städten und Gemeinden verursache die Straßenbeleuchtung 30 bis 50 Prozent des kommunalen Stromverbrauchs, in kleineren Ortsgemeinden – wie sie im Landkreis Altenkirchen häufig vorkommen – liege der Anteil teil-weise sogar deutlich höher, so Glässner. Seiner Einschätzung nach ist die LED-Technik ein wichtiges Mit-tel, um dem hohen Stromverbrauch vor dem Hintergrund steigender Strompreise entgegenzuwirken.

Inwiefern sich die Umrüstung der Straßenbeleuchtung lohnen kann, zeigte Klimaschutzmanager Andre-as Pfaff am Beispiel der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen. Dort wurden in acht Ortsgemein-den 1.050 Quecksilberdampfleuchten durch hocheffiziente LED-Leuchten von 2012 bis 2014 schrittwei-se ausgetauscht. Das Investitionsvolumen der Maßnahme belief sich auf insgesamt 550.000 Euro. Die Energiekosten betrugen vor dem Austausch der Leuchten 100.740 Euro pro Jahr. Nach der Umrüstung können bei einem gleichbleibenden Strompreis jährlich 75 Prozent (76.000 Euro) der Energiekosten ein-gespart werden. Die Maßnahme amortisiert sich demnach nach 7,2 Jahren. Sollte der Strompreis in den kommenden Jahren steigen, verkürzt sich die Amortisationszeit.

Frank Gielsdorf von der EnergieNetz Mitte GmbH ging in seinem Vortrag darauf ein, worauf bei der wirt-schaftlichen Planung und Umsetzung von LED-Straßenbeleuchtungsanlagen zu achten ist. Er verdeut-lichte, dass es bei der Umrüstung keinen Königsweg gebe, sondern immer eine Analyse des Einzelfalls von Nöten sei, um eine sinnvolle Entscheidung vor Ort zu treffen. Er veranschaulichte dies am Beispiel der Fußgängerzone in Altenkirchen und der Hauptstraße in Selbach (Sieg). Zudem wies er darauf hin, dass der Einbau hocheffizienter LED-Technik bei der Sanierung von Straßenbeleuchtungsanlagen seit Anfang Oktober wieder mit Zuschüssen von Seiten des Bundesumweltministeriums gefördert werde. Im Rahmen der Kommunalrichtlinie können Kommunen eine Zuwendung in Höhe von 20 % der förderfähi-gen Kosten erhalten, wenn sie die CO2-Emissionen der Anlagen um mindestens 70 % verringern.

Juristische Fragen zu den Themen Ausschreibung und Vergabe, Erhebung von Straßenausbaubeiträgen sowie zur zeitweisen Nachtabschaltung beantwortete Thorsten Ernst von der Energieagentur Rheinland-Pfalz. Bevor sich die Anwesenden bei einem geführten Abendspaziergang ein Bild von den LED-Straßenbeleuchtungsanlagen im Umfeld der Stadtwerke Wissen machten, fasste Peter Müller, der die Veranstaltung von Seiten der Energieagentur moderierte, den Abend wie folgt zusammen: „Die Umrüs-tung der Straßenbeleuchtung auf LED ist sicherlich kein Spaziergang, aber ein Weg, der sich lohnt. DieKommune senkt ihren Stromverbrauch deutlich, reduziert dadurch ihre Energiekosten nachhaltig und leistet gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz vor Ort.“ Dies bekräftigten anwesende Ver-treter von Kommunen aus der Region, die bereits auf LED-Technik umgestellt haben. Keiner habe die Entscheidung bereut und würde es jederzeit wieder so machen.
 
 
                                                                                                                                        November 2015
 
 

Unternehmerforum "Vorsprung durch Energieeffizienz"

 

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Einige Veranstaltungsteilnehmer ließen sich während der Pause die Werkshalle der Firma Schlebusch von der Geschäftsführerin Heike Geisler zeigen.
 
 
Unternehmen informieren sich über Energieeffizienz
 

ALTENKIRCHEN. Rund 30 Interessierte aus Industrie und Gewerbe folgten am 11. November der Einladung der gemeinsamen Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden zum Unternehmerforum „Vorsprung durch Energieeffizienz“ nach Friedewald. Die Veranstaltung wurde in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Altenkirchen und der Energieagentur Rheinland-Pfalz durchgeführt. Während die Jecken in den rheinischen Hochburgen die fünfte Jahreszeit begrüßten, kam es bei der gastgebenden Firma Bartolosch bei angenehmer Atmosphäre zu einem spannenden Erfahrungs- und Wissensaustausch zum Thema Energie- und Ressourceneffizienz in Unternehmen.

Steigende Energiekosten sind für viele Unternehmen der Anlass, über eine Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz nachzudenken. Im unternehmerischen Alltag bleibt es aber meist lediglich bei dem Vorsatz etwas zu tun. Denn häufig fehlen den Unternehmen notwendige Mitarbeiterressourcen mit entsprechendem Knowhow, um das Einsparpotenzial zu erkennen und komplett auszuschöpfen. Diesem Umstand wird seitens des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung mit einem Förderprogramm entgegengewirkt. Unter der Bezeichnung "EffCheck - PIUS Analysen in Rheinland-Pfalz" erhalten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Produktion von einem qualifizierten Energieberaters auf Kosteneinsparpotenziale hin überprüfen zu lassen. Das Programm wird durch das Landesamt für Umwelt koordiniert.

Nachdem der EffCheck zu Beginn der Veranstaltung im Detail vorgestellt wurde, berichtete Heike Geisler, als Geschäftsführerin der gastgebenden Firma Bartolosch aus der Praxis über die eigenen Erfahrungen mit dem Förderinstrument EffCheck. Dabei ging die Firma Bartolosch den EffCheck ohne große Erwartungen an. „Wir konnten ja nichts verlieren, wir konnten nur gewinnen“ erinnert sich Frau Geisler. Rückblickend betrachtet habe es sich aber richtig gelohnt. Denn dank des EffChecks wurden eine Reihe unerwarteter Effizienzpotenziale aufgedeckt. Dank der Umsetzung mehrerer Maßnahmen seien die Energiekosten bereits spürbar zurückgegangen.

Anschließend verdeutlichte Dr. Ralf Polzin vom Technologie-Institut für Metall und Engineering (TIME) anhand von innovativen Beispielen, dass Energie-und Ressourceneffizienz schon bei der Konstruktion beginnt. „Wichtig ist deshalb eine ganzheitliche Betrachtung der Fertigung“, so Dr. Polzin.

Doch egal wo man anfängt, für die Umsetzung von Effizienzmaßnahmen bedarf es in der Regel zunächst einmal finanzieller Investitionen. Wenn Unternehmen bereits sinnvolle Effizienzmaßnahmen identifiziert haben, so lohnt sich ein Blick auf die bestehende Förderkulisse. Peter Müller vom Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz gab in seinem Vortrag einen Überblick über attraktive Fördermöglichkeiten in den Förderdschungel und gab den anwesenden Gästen einige hilfreiche Hinweise mit auf den Weg.

Folgende Vorträge sind abrufbar:

 

                                                                                                                                           November 2015

 

Westerwald Energy Tour

 
Die Energieagentur Rheinland-Pfalz hatte im Rahmen der Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Samstag, den 12. September, zur Westerwald Energy Tour eingeladen. Die Aktion hat das Regionalbüro Westerwald in Zusammenarbeit mit dem Westerwald Touristik-Service organisiert. Die geführte Pedelec-Tour steuerte auf einer Strecke von rund 30 km verschiedene Etappenziele an, an denen sich die Teilnehmenden vor Ort über die Nutzung von erneuerbaren Energien informieren konnten. Bärbel Abresch von der Hachenburger Tourist-Information hatte für alle Teilnehmenden ein Versorgungspaket geschnürt und mit auf den Weg gegeben.

Start und Ziel der Tour war die Zisterzienserabtei in Marienstatt. Abt em. Thomas Denter und Hausmeister Walter Müller berichteten über die Nutzung der Wasserkraft in der Abtei, die der Zisterzienserorden schon seit vielen Jahrhunderten betreibe. Der Alt-Abt betreut das Wasserkraftwerk schon seit vielen Jahren und kümmert sich regelmäßig um die richtige Einstellung der Technik. Das Wasserkraftwerk versorgt sämtliche Gebäude auf dem Abteigelände mit Wärme – auch das angegliederte Gymnasium.

Die Nahwärmeheizzentrale der Verbandsgemeindewerke Hachenburg war das nächste Etappenziel. Herzstück der Anlage ist ein mit Holzhackschnitzeln betriebener Heizkessel mit einer Nennleistung von 1.100 kW. Insgesamt gehören acht Gebäude dem Nahwärmenetz an, darunter das Hachenburger Schloss, das Löwenbad und das DRK-Krankenhaus. Marco Dörner, Florian Schubert und Markus Boll von den Verbandsgemeindewerken führten die 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tour durch die Heizzentrale, erläuterten die Technik und verdeutlichten die Wertschöpfungspotenziale für Gemeinden und Städte bei der Nutzung der Nahwärme vor Ort.

Bei der Alpenroder Hütte legte die Gruppe einen mittäglichen Zwischenstopp ein. Hier – in Sichtweite der Windenergieanlagen auf dem Gräbersberg – überraschte die Tourist-Information Hachenburg die Radfahrergruppe mit einem Windbeutel für jeden Radfahrer. Am Windrad „Alvine“ der Alternative Energie Kroppacher Schweiz GmbH klärte Karl-Heinz Groß über die Energiegewinnung mittels der Kraft des Windes auf. Auch kritische Nachfragen wurden hier kontrovers diskutiert und die Gäste konnten sich vor Ort einen eigenen Eindruck vom Für und Wider der Windenergie verschaffen. Kein Zweifel herrschte aber darüber, dass der nachhaltige Ausbau der Windkraft von entscheidender Bedeutung für den Erfolg der Energiewende und des Klimaschutzes sei.

Wer den Berg rauf fährt, der fährt ihn zumeist auch wieder runter. Das letzte Erneuerbare-Energien-Projekt auf der Tour war der neu entstandene Solarpark bei Hachenburg. Arthur Kößele von der Energieversorgung Mittelrhein (evm) AG erklärte, der Solarpark werde mit einer Leistung von 8,25 Megawatt rund 2.200 Haushalte mit Strom versorgen können. „Gemeinsam mit den anderen Projekten in der Verbandsgemeinde leiste Hachenburg damit einen immensen Beitrag zum Klimaschutz“, so Kößele weiter. Für den Betrieb der Anlage wurde mit der HSP Hachenburger Solar-Park GmbH eine eigene Gesellschaft gegründet.

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Nach etwa fünf Stunden kehrte die Pedelec fahrende Gemeinschaft wieder zur Abtei zurück, wo sie noch Zeit für einen Austausch und gemütlichen Abschluss im Biergarten des Brauhauses fand. Einer der Teilnehmer berichtete, er fahre privat sehr viel Fahrrad, darunter ambitionierte Aktionen wie Alpenüberquerungen etc., allerdings habe er sich für den Weg zur Arbeit, der ihn raus aus dem Daadetal führe, ein Pedelec angeschafft, damit er die Strecke ganz entspannt bewältigen könne und ohne Mühen am Arbeitsplatz ankomme. Eine andere Teilnehmerin teilte ebenfalls begeistert mit, sie wolle sich nun ein Pedelec anschaffen. Fazit der Veranstaltung ist, dass in der Verbandsgemeinde bereits viel im Bereich der regenerativen Energien – Strom und Wärme – umgesetzt wird und ein Pedelec es ermöglicht, die Höhen und Tiefen des Westerwalds bequem zu bezwingen.

Wenn Sie Interesse haben, selbst ein Pedelec zu testen, schauen Sie doch bei den Verleihstationen des Westerwald Touristik-Services vorbei!

Weiter zum Imagefilm "Westerwald Energy Tour"

Weitere Impressionen der "Westerwald Energy Tour"

Weiter zur Energieagentur RLP

 

                                                                                                                                      Sept 2015

Infoveranstaltungen zur Kesseltauschkampagne

 
Jetzt Heizung modernisieren und Bonuspaket nutzen
Die Klimaschutzinitiative informiert in Altenkirchen und Kirchen vor dem Hintergrund eines attraktiven kreiseigenen Förderprogramms in Sachen Heizungsmodernisierung.
 
ALTENKIRCHEN. Im Rahmen der Aktionswoche der Energieagentur Rheinland-Pfalz führt die gemeinsame Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden im September zwei Informationsveranstaltungen zum Thema Heizungsmodernisierung durch. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen, sich am 15. September in der Kreisverwaltung Altenkirchen oder am 17. September in Kirchen über die Effizienzvorteile moderner Heizungstechnik sowie die zurzeit einzigartige Förderkulisse „Made in AK“ zu informieren.
 
Vielen Verbrauchern ist oft gar nicht bewusst, welches Einsparpotenzial in ihren Heizungskellern schlummert. Moderne Heizungskessel sind rund 30 Prozent effizienter als Heizkessel, die vor über 20 Jahre eingebaut wurden. Durch die eingesparten Brennstoffkosten kann sich eine Heizungssanierung somit, auch bei einer noch funktionierenden Anlage, schnell bezahlt machen. Hier besteht ein riesiges Einsparpotenzial, weshalb die gemeinsame Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden gemeinsam mit der Sanitär-Heizung-Klimatechnik-Innung Rhein-Westerwald die Kesseltauschkampagne „Der Alte muss raus!“ ins Leben gerufen hat. Im Rahmen dieser Kesseltauschkampagne haben Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Altenkirchen unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, neben den bereits bestehenden Förderprogrammen des Bundes, zusätzlich Zuschüsse für die Heizungsmodernisierung sowie die Installation einer solarthermischen Heizungsunterstützung zu erhalten. Die Kesseltauschkampagne läuft bis Mai 2016.
 
Welche Wärmeerzeuger für die eigene Immobilie in Frage kommen? Ob eine solarthermische Heizungsunterstützung interessant sein kann? Welche Fördermöglichkeiten für die unterschiedlichen Wärmeerzeuger bestehen? Und worauf Sie bei der Heizungsmodernisierung achten sollten? Dies alles sind Fragen, die während der zweistündigen Informationsveranstaltung am Dienstag, dem 15.09. ab 18 Uhr in der Kreisverwaltung Altenkirchen (großer Sitzungssaal, Parkstr. 1) und am Donnerstag, dem 17.09. ab 18 Uhr im Rathaus Kirchen (Sitzungssaal, Lindenstr. 1) thematisiert werden.
 
 
                                                                                                                                         Sep 2015

 

 
 
E-Bikes werden immer beliebter – Studie untersucht dies nun im Westerwald
Technische Universität Kaiserslautern sucht Nutzer von Elektrofahrrädern aus dem Westerwald.
 
 
Ländlich, hügelig, weite Strecken? So präsentiert sich für viele der Westerwald. Für viele sind dies die Ausschlußkriterien, um alltägliche Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Doch Elektrofahrräder lassen diese Sichtweise nicht mehr uneingeschränkt zu. Strecken werden dank der Elektrounterstützung und der geringeren körperlichen Anstrengung gefühlt kürzer, und Anstiege eingeebnet. Dies ermöglicht ganz neue Möglichkeiten, in der Nahmobilität das Auto zugunsten des Fahrrads stehen zu lassen. Dieses Potential hat auch das Institut für Mobilität & Verkehr der Technischen Universität Kaiserslautern erkannt und beim Land Rheinland-Pfalz Fördermittel für die Untersuchung der Effekte  und Chancen für eine ressourcenschonende Mobilität beantragt. „Ziel der Studie ist es, zu erforschen, inwiefern Leute in ländlichen und hügeligen Räumen vom Auto aufs Elektrofahrrad umsteigen“, umreißt Johannes Roos, Projektleiter an der TU Kaiserslautern, den Projektinhalt.
 
„Teil der Studie ist die Untersuchung der derzeitigen Nutzung von Elektrofahrrädern im Alltagsverkehr“, betont Roos. Hierzu sind Personen, die bereits jetzt ein solches Fahrrad in der Modellregion Altenkirchen nutzen, ausdrücklich aufgerufen, sich bei der TU für eine Analyse ihres Nutzungsverhaltens zu bewerben. Sie bekommen dann eine elektronische Box zugeschickt, die mit wenigen Handgriffen am Rad befestigt werden kann und während der Fahrt Daten anonymisiert aufzeichnet. Diese werden nach Ablauf der Untersuchung (6 Monate) von den Mitarbeitern der TU ausgewertet. Weitere Details können direkt bei der TU erfragt werden. Den „Pionieren“ winkt zudem als Dank eine kleine Überraschung.
 
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung für die Langzeitstudie mit Angaben zu Alter und monatlicher Fahrleistung sowie ihrem Pedelectyp an folgende Anschrift:
 
Technische Universität Kaiserslautern
Institut für Mobilität & Verkehr
Herr M.Sc. Johannes Roos
Paul-Ehrlich-Straße 14
67663 Kaiserslautern
 
Mail: johannes.roos@bauing.uni-kl.de
Tel.: 0631 205 3813
 

                                                                                                                                                               Sept 15

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Heizungskesseltauschkampagne im Landkreis Altenkirchen startet ab August
Einzigartiges regionales Fördermodell „made in AK“ regt zur Heizungsmodernisierung an
 

 ALTENKIRCHEN. Die gemeinsame Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden sowie die Sanitär-Heizung-Klimatechnik-Innung Rhein-Westerwald haben mit einer Vielzahl an Aktionspartnern die Kesseltauschkampagne „Der Alte muss raus!“ ins Leben gerufen. Das Ziel der gemeinschaftlichen Initiative ist es, den hohen Altersdurchschnitt des Kesselbestandes im Landkreis Altenkirchen deutlich zu verjüngen. Die Aktion besteht aus mehreren Bausteinen. Die Kampagne weist auf bestehende Förderprogramme des Bundes hin. Darüber hinaus werden zwischen August 2015 und Mai 2016 eigene – nur im Landkreis Altenkirchen geltende – attraktive Zuschüsse und Anreize angeboten, um die Bürgerinnen und Bürger jetzt zu einem Kesseltausch zu animieren.

Fast 80 Prozent des Energieverbrauchs gehen im Privathaushalt auf das Konto von Heizung und Warmwasseraufbereitung. Oft sind die Anlagen veraltet. Laut einer Analyse des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie-und Umwelttechnik e.V. (BDH), entsprechen drei Viertel der Heizungskessel hierzulande nicht mehr dem Stand der Technik. Auf Bundesebene versucht man dem Sanierungsstau in deutschen Heizungskellern mit den verbesserten Fördermöglichkeiten durch das Marktanreizprogramm des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu begegnen. „Mit der kreiseigenen Kesseltauschkampagne möchten wir den Windschatten dieser substantiell verbesserten Fördermöglichkeiten nutzen und legen mit dem Kesseltauschbonus noch einen drauf“ so Landrat Michael Lieber.

 Jeder Immobilienbesitzer, der einen alten Heizkessel sein eigen nennt, ist gut beraten, sich über eine entsprechende Heizungsmodernisierung frühzeitig Gedanke zu machen. „Alte Heizkessel geben in der Regel im Winter ihren Geist auf. Mit Blick auf das Thermometer ist dann Eile gefragt. Jedoch ist die schnellste Lösung, langfristig nicht immer die Beste – aus finanziellen wie aus Gründen des Klimaschutzes“, erläutert Innungsobermeister Dirk Lichtenthäler. Die Entscheidung, welche Wärmeerzeugerart für die eigene Immobilie die Beste ist, sollte wohlüberlegt sein. Oft sei auch eine Kombination verschiedener Wärmetechniken eine sinnvolle Option.

 „Vielen Verbrauchern ist gar nicht bewusst, welches Potenzial in ihren Heizungskellern schlummert. Moderne Heizungskessel, unabhängig vom Brennstoff, sind oft bis zu 30 Prozent effizienter als Heizkessel, die vor über 20 Jahre eingebaut wurden“ erläutert Klimaschutzmanager Stefan Glässner. „Eine neue Heizungsanlage kann also bares Geld sparen“, ergänzt Innungsobermeister Dirk Lichtenthäler. Heizkessel, die Baujahr 1985 oder älter sind, unterliegen durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 sogar einer Austauschpflicht, es sei denn, es werden gewisse Voraussetzungen erfüllt.

Heizungskessel, die älter als 20 Jahre sind und im Gebiet des Landkreises Altenkirchen installiert sind, können im Rahmen dieser Aktion zusätzlich von einem Abwrackbonus in Höhe von bis zu 500 Euro profitieren. Investitionen in eine solarthermische Heizungsunterstützung werden bei Beachtung der Teilnahmebedingungen mit einem „Solarthermie-Bonus“ ebenfalls in Höhe von 500 Euro gefördert. Voraussetzung für den Erhalt des Abwrack- bzw. Solarthermiebonus ist, dass der beauftragte Heizungsinstallateur an der Aktion teilnimmt und der neue Kessel bzw. die neue Solarthermieanlage von einem teilnehmenden Hersteller stammt. Als weiteren Anreiz erhalten Aktionsteilnehmerinnen und Aktionsteilnehmer die Möglichkeit, von rabattierten Brennstofflieferungen regionaler Energielieferanten zu profitieren. Interessierte sollten sich auf der Homepage der Klimaschutzinitiative unter www.klimaschutz-ak.de ausführlich über die Kesseltauschkampagne informieren. Für Fragen stehen Ihnen der Klimaschutzmanager des Landkreises, Stefan Glässner (02681-813801,stefan.glaessner@kreis-ak.de) und die teilnehmenden Heizungsinstallateure gerne zur Verfügung.

Weitere Infos zur Kampagne: hier

 

                                                                                                                                                                                         

 

Kreisverwaltung Altenkirchen veröffentlicht Energiebericht 2014

- Energieverbrauch gesunken
- Trotz rückläufigen Energieverbrauchs steigen die Energiekosten
- Investitionen in energetische Sanierungsmaßnahmen und erneuerbare Energien machen sich positiv in der CO2-Bilanz bemerkbar.
 

ALTENKIRCHEN Die Kreisverwaltung Altenkirchen veröffentlicht nach 2005 ihren zweiten Energiebericht. Hierbei handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Gebäudemanagements und der Steuerungseinheit Regional- und Kreisentwicklung. Klimaschutzmanager Stefan Glässner stellte den Energiebericht 2014 bereits im letzten Kreisentwicklungsausschuss vor.

Der Energiebericht 2014 gibt einen umfassenden Einblick über den Stand des Energieverbrauchs, der Energiekosten und der Treibhausgasemissionen der kreiseigenen Liegenschaften. Zum einen wurde eine Gesamtbetrachtung der Kreisliegenschaften vorgenommen, zum anderen wurde die Energiesituation an den jeweiligen Liegenschaften einzeln dargestellt. Zudem zeigt der Energiebericht die Entwicklungen und Trends der Energieverbräuche während des Untersuchungszeitraums, der bis zum Jahre 1992 zurück reicht.

Der Energieverbrauch aller untersuchten Kreisliegenschaften betrug 2013 zusammen knapp 16 Mio. kWh, die sich zu 13,5 Mio. kWh auf den Wärme- und zu 2,5 Mio. kWh auf den Stromverbrauch aufteilten. Erfreulicherweise konnte der flächenbereinigte Energieverbrauch (Strom und Wärme) seit 1992 um 37 % verringert werden. Jedoch gibt es beim Wärme- und Stromverbrauch ganz unterschiedliche Entwicklungen, die dazu geführt haben, dass der Stromverbrauch immer mehr an Gewicht zugenommen hat.

Der flächenbereinigte Wärmeverbrauch ging seit 1992 um 46 % zurück. Diese Einspareffekte sind auf die umfassenden Gebäudesanierungsarbeiten der letzten Jahre zurückzuführen. „Die bereits erzielten Einsparungen belegen das Potential von Fassaden-, Fenster- oder Heizungssanierungen und ermutigen auch zukünftig die Sanierungsarbeiten fortzusetzen“ betont Landrat Michael Lieber.

Während der Wärmebedarf der Gebäude deutlich reduziert werden konnte, zeigt sich beim Stromverbrauch eine gegenläufige Tendenz. Der Trend des fortschreitenden Einsatzes von Elektrogeräten im Arbeits- und Schulalltages macht auch vor den Kreisliegenschaften nicht halt, sodass der flächenbereinigte Stromverbrauch seit 1992 um knapp 30 % gestiegen ist. Dies ist gerade vor dem Hintergrund stark gestiegener Strompreise eine Entwicklung, die sich negativ bei den Energiekosten niedergeschlagen hat. Die Gesamtenergiekosten 2013 von 1,3 Mio. Euro machen deutlich, dass ein sorgsamer Umgang mit Energie auch aus finanzieller Sicht geboten ist. Denn alleine seit 2010 sind die Energiekosten um rund 300.000 Euro gestiegen.

Neben den Kosten gewinnt beim Thema Energiesparen der Klimaschutz stetig an Bedeutung. Die Bilanzierung der Treibhausgasemissionen, die die Kreisliegenschaften verursachen, ist ein bedeutender Bestandteil des Energieberichts. Die flächenbereinigten Treibhausgasemissionen der untersuchten Kreisliegenschaften konnten seit 1992 um 45 % reduziert werden. Dies wurde zum einen durch den verbesserten energetischen Zustand der Gebäude erreicht, zum anderen ersetzen in den Kreisliegenschaften vermehrt regenerative Energien die Verbrennung fossiler Rohstoffe.

Holzhackschnitzel-, Solarthermie- und Photovoltaikanlagen versorgen die Kreisliegenschaften zu 20 % mit klimafreundlicher Energie, wodurch jährlich fast 700 Tonnen CO2-Emissionen vermieden werden – Tendenz steigend. „Auch zukünftig werden wir bei anstehenden Sanierungsmaßnahmen prüfen, inwieweit der Einsatz von erneuerbaren Energien an unseren Liegenschaften möglich ist“, so Landrat Michael Lieber.

Durch den Vergleich von Energiekennwerten der Liegenschaften untereinander und mit offiziellen Vergleichswerten bietet der Energiebericht erste Hinweise darauf, welche Liegenschaften ein besonders hohes Einsparpotential durch Sanierungsmaßnahmen aufweisen. „Die Ergebnisse des Kennwertvergleichs bestätigen unsere qualitative Einschätzung durch unser internes Gebäude-Ranking, welches eine Dringlichkeitsbewertung von Sanierungsmaßnahmen darstellt“, erklärt der Referatsleiter des Gebäudemanagements Oliver Weber.

Zum Energiebericht 2014

                                                                                                                                                    Mai 2015

 
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Stromfresser gesucht! Wer hat den ältesten Kühlschrank?
 
Klimaschutzinitiative Altenkirchen startet in Kooperation mit der Firma expert klein ein Gewinnspiel unter dem Motto „Stromfresser gesucht“. Gewinner erhält einen neuen hocheffizienten Kühlschrank.
 
 
Die gemeinsame Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden macht mit der Gewinnspielaktion „Stromfresser gesucht“ auf den hohen Verbrauch von alten, besonders ineffizienten Kühlschränken aufmerksam. Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Altenkirchen haben bis zum 15. Juni die Möglichkeit, einen von der Firma expert klein gesponserten Kühlschrank der Effizienzklasse A+++ zu gewinnen. Gewinner ist der oder die Aktionsteilnehmende, mit dem ältesten im Gebrauch befindlichen Kühlschrank.
 
Kühlgeräte befinden sich in jedem Haushalt, laufen im Dauerbetrieb und gehören so zu den größten Stromfressern unter den Haushaltsgeräten. In einem Single-Haushalt wird rund 15 % des gesamten Stromverbrauchs fürs Kühlen aufgebracht. Gerade alte Geräte, aus einer Zeit in der Stromsparen noch kein Thema war, verbrauchen vergleichsweise viel Strom. Das belastet nicht nur das Klima, sondern auch den Geldbeutel. Oft verstecken sich in Haushalten noch Altgeräte, die 15 Jahre oder älter sind. Für solche Geräte liegt das Einsparpotenzial schnell bei 300 Kilowattstunden pro Jahr im Vergleich zu einem neuen Modell der Effizienzklasse A+++. Mit einem neuen, energieeffizienten Kühlschrank können Verbraucher dagegen rund 80 Euro an Stromkosten jährlich sparen.
 
„Kühlschränke haben oft eine hohe Lebenserwartung. Jedoch wer abwartet, bis sein altes Gerät den Geist aufgibt, muss mit unnötig hohen Energiekosten leben“, so Klimaschutzmanager Stefan Glässner.
Somit lohnt es sich, über den Austausch des eigenen Altgeräts nachzudenken. Aber aufgepasst, auch bei den Neugeräten gibt es Unterschiede beim Stromverbrauch. Ein auf den ersten Blick günstiger Kühlschrank kann über eine Laufzeit von 10 bis 15 Jahren zu spürbaren Mehrkosten gegenüber etwas teureren Geräten aus der Spitzenklasse der Energieeffizienz (A+++) bedeuten. Achten Sie beim Kauf eines Neugeräts deshalb immer auf das Energielabel für Elektrogeräte.
 
 
                                                                                                                                                       Mai 2015
 
"Stromkosten runter! – Wir zeigen Ihnen, wo es langgeht.“
Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz zeigt Ausstellung in der Kreisverwaltung Altenkirchen
 

ALTENKIRCHEN „Stromkosten runter“ ist der Titel einer Wanderausstellung, die bis zum 11. Mai in der Kreisverwaltung Altenkirchen zu sehen ist. Auf sieben Themenbannern erfahren Interessierte, wie man im Haushalt Strom sparen kann, ohne auf Komfort zu verzichten.

Unter die Lupe genommen werden Haushaltsgeräte wie Kühlschrank, Spülmaschine, Herd, Backofen sowie Waschmaschine und Trockner. Zudem gibt es Informationen zu Lampen, Fernsehern, Heizungspumpen und Aquarien. Die Ausstellung zeigt anschaulich, welches die größten Stromschlucker im Haushalt sind und wie viel sich durch eine sparsame Gerätenutzung und durch den Kauf energiesparender Geräte langfristig sparen lässt. Außerdem erklärt sie das Energielabel und welche Informationen es enthält.

 

Ein Modellhaus, das einen Haushalt im Miniaturformat darstellt, und ein interaktiver Lampenkoffer, mit dem der Stromverbrauch verschiedener Lampentypen demonstriert werden kann, runden die Ausstellung ab. Zum Nachlesen gibt es kostenlose Faltblätter mit den wichtigsten Informationen zum Mitnehmen.

Die Ausstellung ist in der Zeit vom 21. April bis 11. Mai 2015 zu den üblichen Öffnungszeiten der Kreisverwaltung Altenkirchen (Montag - Freitag 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr, Montag - Mittwoch 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr, Donnerstag 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr) im Foyer der Kreisverwaltung Altenkirchen in der Parkstraße 1, zu sehen.

Die Energieberatung durch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz findet jeden 4. Donnerstag im Monat in der Zeit von 11:45-18:30 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung Altenkirchen, Rathausstraße 13 statt. Terminvereinbarung ist unter 02681 / 850 02602 möglich. Weitere Beratungsstützpunkte im Landkreis Altenkirchen gibt es in Betzdorf, Daaden, Kirchen und Flammersfeld.

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Von links nach rechts: Landrat Michael Lieber, Alexandra Palm (Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz), Energieberater Joachim Weid (Verbraucherzentrale RLP), Klimaschutzmanager Stefan Glässner eröffneten die Energiespar-Ausstellung in der Kreisverwaltung Altenkirchen.

Link zur Energieberatung der Verbraucherzentrale RLP

                                                                                                                                                         April 2015

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Weitere Informationen...

März 2015

 

 

                                                                                März 2015

 

v.l.n.r.:Thomas Pensel (Geschäftsführer Energieagentur RLP), Priska Dreher (KV Neuwied), Landrat Achim Schwickert (Westerwaldkreis), Landrat Michael Lieber (Lk Altenkirchen) Foto: Energieagentur Rheinland-Pfalz/Uwe Völkner

 

Energiewende und Klimaschutz im Westerwald – Was können wir konkret für unsere Region tun? (04. März 2015)

Über Chancen und Herausforderungen der Energiewende informieren und konkrete Handlungsmöglichkeiten in den Bereichen Energiesparen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien aufzeigen – das war das Ziel des gestrigen Regionalforums „Energiewende und Klimaschutz im Westerwald – Was können wir konkret für unsere Region tun?“ Mit Erfolg: Rund 100 Gäste sind der Einladung der Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH und der Gemeinschaftsinitiative „Wir Westerwälder!“ der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis in die Stadthalle nach Ransbach-Baumbach gefolgt.

„Wir haben die Idee des Regionalbüros der Energieagentur Rheinland-Pfalz, ein Regionalforum gemeinsam zu veranstalten, sehr gerne aufgegriffen“, resümiert Landrat Achim Schwickert den Entstehungsprozess der Veranstaltung. Der Ausbau erneuerbarer Energien sei mittel- und langfristig der richtige Weg, so Schwickert. Große Chancen bestünden für die Kommunen in der Umsetzung von Projekten im Bereich der Energieeffizienz. Gleichzeitig verweist er aber auch auf den Konflikt zwischen Natur- und Artenschutz einerseits und Klimaschutz sowie die kritische Haltung in der Bevölkerung andererseits, die vielerorts gegenüber Projekten für erneuerbare Energien bestehe.

Thomas Pensel, Geschäftsführer der Energieagentur Rheinland-Pfalz, betonte die Möglichkeiten, durch gezielte Energieeffizienzmaßnahmen langfristig Ressourcen und Kosten einsparen zu können, was auch schon in vielen Kommunen im Westerwald erfolgreich umgesetzt würde – wie zum Beispiel in Wallmerod. Die Verbandsgemeinde rief vor fünf Jahren das Aktionsprogramm „Energie 2020“ ins Leben, berichtet Bürgermeister Klaus Lütkefedder. Seitdem konnten viele Maßnahmen im kommunalen Energiemanagement realisiert werden, die der Verwaltung mittlerweile eine Ersparnis bei der Heizenergie von rund 30 Prozent einbringen. Außerdem wird in Wallmerod bilanziell mehr Strom produziert als verbraucht.

Ein weiteres erfolgreiches Praxisbeispiel ist das Nahwärmeprojekt in Ober Kostenz. „Wir wollten eine Gewinnergemeinde werden“, beschreibt Bürgermeister Gerd Schreiner den Anstoß zum Projekt. Besonders die große Akzeptanz und der gestiegene Zusammenhalt für und durch das Projekt in der kleinen Ortsgemeinde aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis beeindrucken die Zuhörer.

Michael Schramek vom Netzwerk für intelligente Mobilität e.V. richtete im abschließenden Impulsvortrag den Blick auf ein Thema, das den Westerwald in Zukunft beschäftigen wird: Elektromobilität. Schramek veranschaulicht den Mobilitätsmix der Zukunft und beschreibt die Rahmenbedingungen, die geschaffen werden müssen, um Elektromobilität – gerade im ländlichen Raum – zu ermöglichen.

Aufgrund des positiven Feedbacks zur Veranstaltung wird eine Folgeveranstaltung des Regionalforums angestrebt.

Die Dokumentation des Regionalforums finden Sie hier.

                                                                                                                                                                   März 2015

 

 

 
Regionalforum "Energiewende und Klimaschutz im Westerwald" (04.03.2015)
Was können wir konkret für unsere Region tun?
 
 
Das Regionalforum bietet Ihnen die Möglichkeit, sich über Her­ausforderungen und Chancen der Ener­gie­wende im Westerwald zu informieren und Handlungsmöglich­keiten für Sie und Ihre Kommune auszuloten. Lernen Sie erfolgreiche Praxisbeispiele aus anderen Städten und Gemeinden kennen, entwickeln Sie gemeinsam umsetzbare Projektideen für Ihren Ort und knüpfen Sie Kontakte zu unabhängigen Expertin­nen und Exper­ten.
 
Zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der drei Landkreise haben wir vier wichtige Themen der Energiewende und des Klimaschutzes im Westerwald identifiziert, die wir im Rahmen des Regionalforums vorstellen und mit Ihnen diskutieren möchten – immer entlang der Leitfrage: Was können wir konkret für unsere Region tun? In Impulsvorträgen zu den vier Themen werden erfolgreiche Praxisbeispiele vorge­stellt, bevor Sie in kleine­ren Gruppen gemeinsam mit den Referenten und weiteren Fachleuten die The­men vertiefen und eigene Projektideen zur Umsetzung der Energiewende in den Städten und Gemeinden unserer Region entwickeln können.
 
Ausführliche Informationen zum Ablauf und den Themen des Regionalforums entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsprogramm.
 
Termin:

04.03.2015
17:00 - 20:00 Uhr

Anmeldung:

Eine Anmeldung für diese Veranstaltung ist erforderlich.
Anmeldung bitte bis zum 25.02.2015 über den Online-Link oder das Anmeldeformular.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Veranstaltungsort:

Stadthalle in Ransbach-Baumbach
Rheinstr. 103
56235 Ransbach-Baumbach

Veranstalter:

Energieagentur Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsinitiative "Wir Westerwälder!"

 

                                                                                                                                                                   Jan 2015

 

HOLZTAGE WESTERWALD 2015

 

 

 

natürlich. Holz – Landräte der Landkreise Neuwied, Altenkirchen und Westerwaldkreis stellen Konzept für Westerwald Holztage 2015 vor

Neuwied. Unter dem Motto „natürlich.Holz“ finden vom 24. bis 26. April 2015 in Oberhonnefeld-Gierend die Westerwald Holztage statt. Der Westerwald als grüne Oase bietet mit einem großen Holzvorkommen und einer starken Holzbranche hierfür einen hervorragenden Standort und das Firmengelände des Sägewerks van Roje die ideale Ausstellungsfläche. Veranstalter sind die Landkreise Altenkirchen und Neuwied sowie der Westerwaldkreis. Das Konzept wurde von den Landräten Rainer Kaul (Neuwied), Michael Lieber (Altenkirchen) und Achim Schwickert (Westerwaldkreis) festgelegt.

Die Westerwald Holztage sollen regionalen Unternehmen und Institutionen eine Plattform zum Informationsaustausch und zur Netzwerkbildung bieten – ob Holzhandel, Holzhausbau, Holzhandwerk, Heizungsbau, Pellet- oder Kaminöfen, Forstmaschinen, Forstämter, Energieberatungen u.v.m. Holz hat viele Facetten – als Energieträger oder als Baustoff, aber vor allem handelt es sich um einen nachwachsenden und damit natürlichen Rohstoff. Das soll auch das Motto der Veranstaltung „natürlich.Holz“ zum Ausdruck bringen. Die Westerwald Holztage sollen den wertvollen Naturrohstoff Holz und seine Vielfalt drei Tage lang in den Mittelpunkt stellen und neben wirtschaftlichen Aspekten vor allem auch die nachhaltige Holznutzung thematisieren.

Den Auftakt bildet der Fachbesuchertag am Freitag, der den Rohstoff Holz als Energieträger und als Baustoff behandelt und federführend vom Holzbaucluster Rheinland-Pfalz unterstützt wird. Zielgruppe sind u.a. Architekten, Ingenieure, Handwerker und Studenten. Geplant ist ein spannendes Programm als Kombination von kurzen Vorträgen und der Besichtigung von Bauprojekten. Erwartet werden bekannte Fachdozenten, jeweils Spezialisten auf ihrem Gebiet. Ein besonderes Highlight der Westerwald Holztage für Jugendliche ist der Ausbildungstag, der dem Fachkräftemangel Rechnung tragen und Jugendlichen die vielfältigen Berufe in der Holzbranche vorstellen wird.

Am Samstag und Sonntag sind dann alle interessierten Besucher eingeladen, sich an den vielfältigen Ausstellungsständen zu informieren und mit den Unternehmen in den Dialog zu treten. Das aktive Rahmenprogramm bietet im Besonderen Familien mit Kindern viel Spaß und Abwechslung.

Aufgrund der einmaligen Veranstaltungsfläche, der optimalen logistischen Lage direkt an der A3 und des besonderen Programms erwarten die Organisatoren eine große Resonanz und freuen sich schon jetzt auf ein tolles Event.

Aktuelle Informationen gibt es unter www.westerwald-holztage.de

                                                                                                                                                            Jan 2015

 

E-Mobilitätsnews aus den Verbandsgemeinden

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                                                                                                                                                           Dez 2014

 

 

Endspurt: Tauschen Sie noch in diesem Jahr Ihre Heizungspumpe und kassieren Sie 50 Euro Bonus!

 

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Weiter zur Aktion...

 

                                                                                                                                                            Nov 2014

 
 
Infoveranstaltung: Die private Energiewende      
Strom- und Heizkosten senken - Wohnkomfort steigern (19.11.2014)
 
Die gemeinsame Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden veranstaltet zusammen mit der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am Mittwoch, 19. November, in der Verbandsgemeindeverwaltung Flammersfeld eine Veranstaltung zum Thema Energiesparen. Unter dem Motto „Energiekosten runter – Wie geht das? Wir zeigen es Ihnen!“ werden den Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten gezeigt, mit denen jeder seine individuelle „private Energiewende“ umsetzen und Geld sparen kann.
„In Sachen Energiesparen gibt es keinen Königsweg, für jeden Haushalt, jede Lebenssituation und jedes Budget gibt es wirkungsvolle Energiesparmaßnahmen. Es muss nicht immer die energetische Komplettsanierung sein, selbst mit geringinvestiven Maßnahmen und Verhaltensanpassung können die Energiekosten spürbar gesenkt werden“, so Hans Weinreuter, Energiereferent der Verbraucherzentrale RLP.
„Wir wissen aus unserem Klimaschutzkonzept, dass im Landkreis Altenkirchen der Anteil an älteren unsanierten Gebäuden vergleichsweise hoch ist und hier somit ein großes Einsparpotential besteht. Doch nur wer seine individuellen Einsparmöglichkeiten kennt, kann diese auch nutzen.“ Deshalb empfiehlt Landrat Michael Lieber, jedem, der seine Energiekosten senken möchte, diese Veranstaltung wahrzunehmen.
Unter den Teilnehmern der Veranstaltung werden zudem 20 kostenlose Energie-Checks der Verbraucherzentrale RLP verlost. Der Energie-Check wird individuell durch einen Energieberater direkt bei Ihnen zu Hause durchgeführt. Dieser analysiert Ihre aktuellen Energieverbräuche und berät Sie bezüglich Möglichkeiten diese zu reduzieren.
Die kostenlose Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, den 19. November zwischen 19 und 21 Uhr im Sitzungssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Flammersfeld (Rheinstraße 17, 57632 Flammersfeld) statt. Auf dem Programm stehen Vorträge zum Thema Wärmedämmung, Heizungstechnik und Stromsparen sowie eine Talkrunde. Moderator Uwe Berndt aus Frankfurt führt durch das Programm.
 
Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an Stefan Glässner (Tel.: 02681 / 81 3801).
 
 
 
 
Machen Sie Ihren individuellen Energie-Check der Verbraucherzentrale RLP
 
Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hilft Ihnen gerne mit einem individuellen Energie-Check, sich einen Überblick über Ihre gegenwärtige Energiesituation zu verschaffen. Dafür kommt ein Energieberater zu Ihnen nach Hause und analysiert Ihre Energiesituation. Gemeinsam mit Ihnen beurteilt dieser Ihren Energieverbrauch sowie Ihre Einsparpotentiale und identifiziert die wichtigsten Stellschrauben fürs Sparen. Im Anschluss erhalten Sie innerhalb von zwei Wochen per Post einen Kurzbericht mit den Check-Ergebnissen sowie weiteren Handlungsempfehlungen.
 
Terminvereinbarung und Telefonberatung unter: 0800 - 6075600 (kostenlos aus allen Netzen)
 
Je nach Wohnsituation und Art des Energie-Checks kosten diese 10-30 Euro, es sei denn...
 
...Sie gewinnen einen kostenlosen Energie-Check
 
Unter allen Besuchern der Veranstaltung verlost die gemeinsame Klimaschutzinitiative Altenkirchen 20 kostenlose Energie-Checks.
 
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__________________________________________________________________________________________________________November 2014

 

Die Klimaschutzmanager aus der Region Westerwald beteiligten sich an einer klimafreundlichen Sternfahrt nach Bad Kreuznach.

Im Rahmen der zentralen Abschlussveranstaltung der Energiewende-Aktionswoche „Rheinland-Pfalz: Ein Land voller Energie“ in Bad Kreuznach,  machte sich am Samstag, den 27.09. der Klimaschutzmanager des Landkreises Altenkirchen, Stefan Glässner, gemeinsam mit seinen Kollegen Oliver Franz (Landkreis Neuwied), René Leßlich (Klimaschutzmanager Raiffeisenregion) und Peter Müller (Regionalreferent der Energieagentur RLP) mit Fahrrad/E-Bike und Bahn auf den Weg Richtung Bad Kreuznach. In Bad Kreuznach trafen sich „Sternfahrer“ aus ganz Rheinland-Pfalz, um sich bei einem Rahmenprogramm, in Sachen Klimaschutz auszutauschen.

 

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Klimaschutz-Sternfahrer vor der Loreley bei Sankt Goarshausen (von l.n.r.): René Leßlich (Klimaschutzmanager Raiffeisenregion), Oliver Franz (Klimaschutzmanager Landkreis Neuwied), Peter Müller (Regionalreferent der Energieagentur RLP), Stefan Glässner (Klimaschutzmanager Landkreis Altenkirchen).
(Quelle: Energieagentur Rheinland-Palz)
 
 
Sept 2014
 

 

Staunen, testen und bewundern – BürgerInnen erleben die Elektromobilität hautnah

Am Samstag, den 20. September hatten BürgerInnen in Altenkirchen und in Betzdorf die Möglichkeit, sich im Rahmen des Eletromobilitätstages Altenkirchen, ein eigenes Bild über den Stand der Elektromobilität zu machen. Der Elektromobilitätstag wurde von der gemeinsamen Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und seiner Verbandsgemeinden in Kooperation mit der Firma amperio naturenergie und dem Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz durchgeführt.

Auf den Parkplätzen des toom-Baumarktes in Altenkirchen und des Baukings in Betzdorf bot sich ein beeindruckendes Bild. Mit jeweils 15 E-Autos und einem Dutzend E-Bikes zeigte sich den Interessenten die komplette Bandbreite der Elektromobilität: Vom absoluten Supersportler, der mit seinem Elektroantrieb nahezu jeden „Verbrenner“ an der Ampel stehen lässt, über einen geländetauglichen Plug-In-Hybrid SUV, zu „ganz normalen Autos“, die statt eines benzinfressenden Motors eben einen leisen und vorallem emissionsfreien Antrieb besitzen. Hier zeigt sich auch die Stärke der neuen Generation E-Autos: Die Zeit der teilweise seltsam anmutenden Elektro-Vehikel der ersten Generation ist vorbei. „Hier stehen ganz normale Autos. Wenn ich nicht wüsste, dass diese mit Strom betrieben werden, würden mir diese im Straßenverkehr gar nicht auffallen“ so ein erstaunter Besucher. Außerdem zeigten sich die Besucher von den Möglichkeiten beeindruckt, die ein E-Bike bietet. Ein Interessent fasste es nach seiner Testfahrt wie folgt zusammen: „Es ist erstaunlich, mit wie wenig Krafteinsatz diese Fahrräder ein Vorankommen ermöglichen. Das eröffnet ganz neue Reichweiten und Einsatzmöglichkeiten, die bislang nur mit dem Auto zu erledigen waren“.

Bei wechselhaften Wetter nahmen viele BürgerInnen das umfassende Angebot an „Stromern“ in Augenschein. Neben den BürgerInnen, die an diesem Tag zum ersten mal ein Elektroauto aus der Nähe betrachteten, schauten auch elektromobile Pioniere per eigenem E-Auto oder Segway vorbei.

Ein Dank gilt den größtenteils lokalen Autohäusern und Fahrradhändlern, die den BürgerInnen an diesem Tag den Zugang zu einer breiten Palette an Elektrofahrzeugen ermöglichten. Zudem gilt ein besonderer Dank dem toom-Baumarkt in Altenkirchen und dem Bauking in Betzdorf, für die Bereitstellung der Parkflächen und der umfassenden Unterstützung der Klimaschutzinitiative Altenkirchen im Vorfeld der Veranstaltung.

Landrat Michael Lieber und Bürgermeister Heijo Höfer mit Beteiligten des Elektromobilitätstages am toom-Baumarkt in Altenkirchen

Weitere Impressionen zum Tag der Elektromobilität

                                                                                                                                                                                                                      Sept 2014

 

 
 
Elektromobilität hautnah erleben - Informieren, bestaunen und kostenlos testen
 
 
Sie wollten schon immer einmal wissen....
 
- wie sich ein E-Auto fährt?
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- wann sich E-Carsharing (Leihen eines E-Autos) lohnen kann?
 
Dann besuchen Sie uns am Samstag, 20. September 2014, dem Tag der Elektromobilität zwischen 10:00-15:00 in Altenkirchen oder in Betzdorf.
 
In Altenkirchen am Parkplatz des toom-Baumarktes (Siegener Straße 67, 57610 Altenkirchen)
In Betzdorf am Parkplatz des Baukings (Wilhelmstraße 111, 57518 Betzdorf)
 
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Foto (von links): Freuen sich auf den Tag der Elektromobilität im Landkreis Altenkirchen: Oliver Kaul (Fa. amperio naturenergie), Stefan Glässner (Klimaschutzmanager Landkreis Altenkirchen), Landrat Michael Lieber, Florian Strunk (Energieagentur Rheinland-Pfalz).
 
                                                                                                                                                                                                            September 2014
 
 
 
Die Heizungspumpentauschaktion "Die Alte muss raus" startet zum 1. September! Profitieren Sie zusätzlich von einem 50 Euro Bonus!
 
 
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_________________________________________________________________________________________________________________________Sep 2014
 
 

 

EEG-Reform 2014

Nach langem Diskutieren und Verhandeln der Politiker tritt ab 01. August das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft. Die wichtigste Neuerung ist, dass ab sofort die Eigenstromnutzung an der EEG-Umlage beteiligt wird.

Das komplette EEG 2014
 

Faktenpapier der Energieagentur Rheinland-Pfalz zum neuen EEG - wichtige Änderungen im Überblick

 
Veränderungen im Bereich der Photovoltaik:
Merkblatt des Bundesverbandes Solarwirtschaft zu den Änderungen bei der Photovoltaikförderung.
Photovoltaikanlagen bis zu einer Größe von 10 kW bleiben dank einer Bagatellgrenze von der Beteiligung an der EEG-Umlage befreit!!! Somit sind PV-Anlagen für Eigenheimbesitzer, die einen Teil ihres Strombezuges selber produzieren, nach wie vor attraktiv!
 
Errechnen Sie das Photovoltaikpotential Ihrer Dachflächen mit dem kreiseigenen Solarkataster!
 
                                                                                                                                                      August 2014
 
 
Gemeindeelektroauto in Bitzen
Ab sofort können die Bürger der Ortsgemeinden Bitzen und Forst ein E-Auto mieten.
 
 

Der Standort des blauen Nissan LEAFs befindet sich ab sofort hinter dem Bergtreff in Dünebusch (Siegstraße 24). Dort wird das Fahrzeug nach seinen Fahrten mit „Strom betankt“ und an die interessierten BürgerInnen verliehen. Für die BürgerInnen, die das Elektroauto nutzen möchten, wird lediglich eine Kostenbeteiligung in Höhe von 10 Euro/Tag fällig. Bei Fragen bzw. Interesse an einer Buchung wenden Sie sich an Herrn Hans Klaus Kapschak (Tel.: 02682/4611 oder 01755671202).

Weitere Informationen zum Gemeindeelektroauto auf der Bitzener Homepage

Weitere Informationen über die Elektromobilität in Altenkirchen

 

                                                                                                                                                                      Juli 2014

 

 

Die Klimaschutzinitiative des Landkreises Altenkirchen und der Verbandsgemeinden stößt die Mobilitätswende an.

In Zusammenarbeit mit der Verbandsgemeinde Altenkirchen, dem Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz, der Fa. E-Wald und dem Regionalladen Unikum ist es der Klimaschutzinitiative Altenkirchen gelungen, zwei Elektrofahrzeuge + Ladestation in Altenkirchen zu installieren. Die E-Autos werden unter der Woche tagsüber von der Energieagentur RLP sowie mehreren gemeinnützigen Einrichtungen als Dienstfahrzeuge genutzt. Außerhalb der Geschäftszeiten und an den Wochenenden sind die Fahrzeuge für Bürgerinnen und Bürgern über ein E-Carsharingsystem der Fa. E-Wald buchbar.

Weitere Informationen über das E-Carsharing in Altenkirchen

Weitere Informationen über die Elektromobilität in Altenkirchen

 Juli 2014